Radomski und Shank bleiben bei Uni Bern

Nach dem Rückzug des NLA-Teams spielen Jakub Radomski und Darryl Shank in der 1. Liga.

Der Pole Jakub Radomski (im Bild) und der Kanadier Darryl Shank bleiben im Club und helfen künftig in der 1. Liga aus.

Der Pole Jakub Radomski (im Bild) und der Kanadier Darryl Shank bleiben im Club und helfen künftig in der 1. Liga aus.

(Bild: Iris Andermatt)

Peter Berger@PeterBerger67

Einen Monat nachdem Uni Bern sein NLA-Team aus finanziellen und personellen Gründen vom bevorstehenden Meisterschaftsbetrieb abgemeldetund mit sofortiger Wirkung aufgelöst hat, ist auch die Zukunft der letzten verbliebenen Spieler geklärt. Der Pole Jakub Radomski und der Kanadier Darryl Shank bleiben im Club und helfen künftig in der 1. Liga aus. Die beiden Angreifer arbeiten nach wie vor in der IT-Firma des vormaligen Präsidenten Felix Merz und gewichteten die berufliche Situation höher als die Fortsetzung der Karriere.

«Ich will nicht ständig pendeln, zudem waren die Angebote finanziell nicht überwältigend», begründet Radomski. Der 31-Jährige hatte unter anderem eine Anfrage aus Basel abgelehnt. «Der Aufwand war es mir nicht mehr wert, ich konzentriere mich jetzt lieber auf die berufliche Laufbahn.» Mit den gleichen Argumenten entschied sich auch der ein Jahr jüngere Shank für den Verbleib in Bern. Er hatte unter anderem ein Angebot von Schönenwerd ausgeschlagen.

«Absoluter Glücksfall»

Für Radomski wird Anfang Oktober die Topskorer-Gala den Schlusspunkt seiner sportlichen Profikarriere bilden. Er war in der vergangenen Saison Uni Berns bester Punktesammler und der zweitbeste Skorer der Liga. Nun wird der Pole wie Shank in Zukunft bloss noch gelegentlich für das 1.-Liga-Team von Uni Bern spielen. «Für uns bedeutet das vor allem Spass», meint Radomski, der mit dem Nordamerikaner in diesem Sommer zum Vergnügen ein paar Beachvolleyball-Turniere bestritten hat. Das Duo übernimmt bei Uni Bern zudem Aufgaben als Trainer. Radomski hilft im Nachwuchsbereich aus, Shank coacht das 2.-Liga-Team.

«Dass die beiden im Club bleiben, ist für uns ein absoluter Glücksfall», freut sich Jan Wenger. Der neue Vereinspräsident hofft, dass das Duo Uni Bern dereinst zum Aufstieg in die NLB verhilft. «Dort wollen wir mittelfristig hin, um unseren Junioren eine sportliche Perspektive bieten zu können», sagt Wenger. Die NLA bleibt derweil in weiter Ferne, zumal der Verband den Club wegen des plötzlichen Rückzugs für vier Jahre in der höchsten Liga gesperrt hat. «Der Entscheid war dennoch richtig», hält Wenger fest. «Jetzt kann der Club wieder gesunden. Eine weitere NLA-Saison wäre ein Himmelfahrtskommando gewesen.»

Berner Zeitung

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