SCL schafft sofortiges Rebreak

Der SC Langenthal hat mit einem 3:0 in Kloten die Viertelfinalserie dank verbesserter Defensive ausgeglichen.

Langenthals Goalie Philip Wüthrich blieb unbezwungen. Foto: Leo Wyden

Langenthals Goalie Philip Wüthrich blieb unbezwungen. Foto: Leo Wyden

Eigentlich war die Situation schon im zweiten Drittel die Gleiche, wie jener entscheidende Moment im Schlussabschnitt. Langenthal startete nicht nur mit einer 1:0-Führung in die beiden Drittel, sondern auch mit einer Möglichkeit in Überzahl, den zweiten Treffer zu erzielen. Bei den ersten vier Chancen zu reüssieren, sollten die Langenthaler aber noch scheitern.

Die vermeintlich gleiche Situation im Schlussdrittel war dann aber doch nicht identisch. Langenthals Powerplay funktionierte erstmals überzeugend. Die Scheibe lief gut. Kurz bevor die Strafe abgelaufen wäre, spielte Brent Kelly die Scheibe von der linken Seite auf Pascal Pelletier. Dieser zeigte am gestrigen Abend nicht nur eine eindeutig verbesserte Leistung, sondern bediente auch noch Mathieu Maret. Der Verteidiger, der für den vorsorglich für ein Spiel gesperrten Philipp Rytz im Powerplay antrat, schoss schnell und enorm wuchtig – und bis zuletzt auch unhaltbar für van Pottelberghe. In der dritten Minute des letzten Drittels stand es deshalb 2:0.

Clever und hartnäckig

Zwar deutete in den ersten Minuten noch eher wenig auf einen glückseligen Langenthaler Abend hin, denn der Start gehörte eher Kloten. Ebenso rasch war aber klar, dass die Oberaargauer im Vergleich zum Freitag eindeutige Fortschritte in der Defensivarbeit gemacht hatten. Beim Forechecking rissen sie weniger unglückliche Löcher auf, ausserdem agierten sie hartnäckig und weit cleverer.

«Wir haben wieder begonnen zu arbeiten», kommentierte Pascal Pelletier, ausserdem müsse man in den Playoffs ein Kurzzeit-Gedächtnis haben, das in solchen Situationen hilft. Kloten jedenfalls hatte über die Partie hinweggesehen nur wenig Chancen, ausserdem scheiterten sie konstant am starken Philip Wüthrich. «Er gibt uns Selbstvertrauen. Er macht einen tollen Job», so Pelletier weiter.

Die Vorteile des SC Langenthal in dieser Partie gründeten aber auch auf der ersten Oberaargauer Stärkephase. Pelletier hatte diese noch eingeleitet, als er die Scheibe im Slot halten und Toms Andersons eine Grosschance ermöglichte. Nach einem Linienwechsel blieb Langenthal in der Offensive, wo Stefan Tschannen mit seinem Schuss zuerst einen Abpraller provozierte, ehe Dario Kummer diesen aus dem Hinterhalt zum 1:0 ausnutzte. Aufs leere Tor schoss Vincenzo Küng schliesslich das dritte Tor, welches das sofortige Rebreak bestätigte.

Langenthaler Tagblatt

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