Steffisburg sichert sich die ersten Punkte

In der 2. Liga regional bezwang Steffisburg den FC Bern mit 3:0.

Steffisburgs Silvan Wyss (l.) gegen Michael Misev.

Steffisburgs Silvan Wyss (l.) gegen Michael Misev.

(Bild: Markus Grunder)

Peter Berger@PeterBerger67

Es war das Duell der bis anhin Punktelosen. Steffisburg und der FC Bern waren mit zwei Niederlagen in die Saison gestartet. «Entsprechend erleichtert sind wir nach dem Sieg», gesteht Roger Probst. Der Trainer der Steffisburger ergänzt: «Die ersten Punkte tun gut. Ich hoffe, dass sich nun der Knoten gelöst hat. Wir haben jetzt die Gewissheit, dass wir uns auf einem guten Weg befinden.»

Während die Oberländer in der Tabelle die Abstiegsplätze verlassen konnten, verbleiben die Stadtberner nach drei Runden als einzige Mannschaft der Gruppe 1 ohne Zähler am Schluss. Allerdings waren die Gäste den Steffisburgern nicht derart unterlegen, wie es das Resultat ausdrücken könnte. Vor allem in der ersten Halbzeit musste das Heimteam den Bernern etliche Chancen zugestehen. Die Schützlinge vom Trainerduo Pascal Haymoz / Probst konnten sich bei Stefan Schenkel bedanken, dass sie nicht in Rückstand gerieten. Der Goalie hielt sein Team mehrmals mit gelungenen Paraden im Spiel.

Schenkel durfte aber auch auf die Unterstützung seiner Vorderleute zählen. Der FCS verteidigte solidarisch, und in der Offensive zeigte er sich effizienter als der FC Bern.

Wyss als Matchwinner

Nach einer halben Stunde hatte Silvan Wyss die Gastgeber mit einer Einzelleistung in Führung gebracht. Weil ihm in der Schlussphase auch das entscheidende 3:0 gelang, durfte sich Wyss als Matchwinner feiern lassen. Der FCB war indes schon nach dem 2:0 durch Fabien von Gunten zu keiner wirklichen Reaktion mehr fähig gewesen.

Trotz dem Erfolg bleibt die Situation für die Steffisburger schwierig. «Wir sind uns bewusst, dass wir gegen den Abstieg kämpfen», sagt Probst. Dies auch, weil die Personalsituation angespannt bleibt. Gegen Bern war die Absenzenliste (acht Akteure fehlten) erneut grösser als die Anzahl Spieler auf der Ersatzbank (fünf). «Andere Teams beklagen auch Ausfälle, doch bei uns fallen diese halt ins Gewicht», meint Probst.

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