Wacker wirft Suhr aus der Halle

Handball

Die Thuner besiegen die Aarauer 27:18 und gleichen die Viertelfinalserie aus.

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Adrian Horn

Innert 48 Stunden kann sich offensichtlich eine Menge tun. Verunsichert hatten die Thuner gewirkt am Dienstag, gehemmt und irgendwie ein bisschen müde. Dieselben Akteure spielten in Partie zwei gross auf. 27:18 bezwang Wacker Suhr, nach 23 Minuten hatten die Berner Oberländer 12:3 geführt, kurze Zeit später betrug die Differenz bereits zehn Treffer. Die Hausherren – sie waren nicht wiederzuerkennen und deklassierten einen Club, gegen den sie zwei Tage davor 24:27 verloren hatten.

Ihr anderes Gesicht zeigten vor 1230 Zuschauern auch die Aargauer. Misha Kaufmanns Team war mitunter überfordert vom Tempo, mit dem der Titelverteidiger seine Angriffe zu absolvieren pflegte. Nie in den Griff bekamen die Gäste unter anderen Nicolas Raemy und Nicolas Suter, Wackers Schlüsselkräfte, welche am Dienstag kein Faktor gewesen waren. Coach Kaufmann hatte nach rund einer Viertelstunde bereits zwei der drei möglichen Auszeiten genommen.

Wacker Thun gewinnt gegen Suhr gleich mit 27:18. Quelle: wackertv.ch

Wacker-Trainer Martin Rubin nominierte dieselben Leute in die Startaufstellung wie in Begegnung eins, wechselte aber wesentlich zurückhaltender als 48 Stunden davor, als er bestrebt war, die Einsatzzeiten auf sehr viele Akteure zu verteilen. Raemy, Suter und Ivan Wyttenbach belegten den Rückraum mit wenigen Unterbrüchen bis Mitte der zweiten Hälfte durchgehend. Einen grossen Anteil am Sieg hatte zudem die Defensivabteilung inklusive Schlussmann Marc Winkler, der 44 Prozent aller Würfe parierte.

Die Oberländer glichen die Best-of-5-Serie zum 1:1 aus. Gewinnen sie am Sonntag in Suhr, können sie im Heimspiel vom Dienstag in den Halbfinal einziehen.

Berner Zeitung

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