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Wenige Spieler und bessere Resultate

Unterseens neuer Trainer Reto Gertschen ist zuversichtlich, dass sein Team in der 1. Liga bleibt.

Reto Pfister
Reto Gertschen versucht, Unterseen in der 1. Liga zu halten.
Reto Gertschen versucht, Unterseen in der 1. Liga zu halten.
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Anfang Dezember griff der abstiegsgefährdete Schlittschuhclub Unterseen-Interlaken (SCUI) zu einer Massnahme, die in sportlich schwierigen Situationen oft vollzogen wird. Trainer Philippe Kunz wurde entlassen, Reto Gertschen als Nachfolger engagiert. Unter der Führung des am Montag 52-Jährigen verbesserten sich die Leistungen der Oberländer erst.

Danach fiel das Team jedoch erneut in ein Tief. Und Gertschen musste erkennen, dass seine Aufgabe schwieriger war als gedacht. «Ich habe gewusst, dass das Kader nur schmal ist und das Team nicht gefestigt», sagt er. «Zusätzlich musste ich aber feststellen, dass die Spieler mit Niederlagen und Rückschlägen schlecht umgehen können und taktisch undiszipliniert agierten.»

«Die B-Lizenz-Spieler wären höchst will­kommen.»

Reto Gertschen

Inzwischen ist es Gertschen gelungen, dass das ganze Team am gleichen Strick zieht, auch ein Mentaltrainer wurde beigezogen. Von den letzten drei Spielen konnten zwei gewonnen werden, am Sonntag gelang ein 6:4-Erfolg in einem emotionalen Spiel gegen den Playoff-Teilnehmer Servette II.

Das Problem der B-Lizenzen

Für die kommende Woche beginnende Abstiegsrunde konnte Unterseen so Zuversicht schöpfen, der SCUI belegt derzeit den 12. Platz, was zum direkten Ligaerhalt reichen würde. Immer noch muss Gertschen aber mit wenig Spielern auskommen, nur 13,14 Akteure befinden sich manchmal im Training. Das Partnerteam Bönigen mit zahlreichen ehemaligen SCUI-Spielern ist in der 2. Liga an der Spitze mit dabei. Nur Verteidiger Ramon Lengacher spielte letztlich aber regelmässig mit für sein früheres Team, dies mit einer B-Lizenz.

«Die B-Lizenz-Spieler wären höchst willkommen», sagt Gertschen. «Eigentlich brauchen wir sie.» Lengacher dürfte jedoch länger im 2.-Liga-Playoff engagiert sein, Roman Messerli (Huttwil) wird auch beim Stammverein benötigt. Ob Lane Pfosi (Thun) in der Endphase zur Verfügung steht, ist noch unklar. «Verletzungsbedingte Ausfälle sollte es nicht geben», sagt Gertschen. Wichtig sei nun, dass die Spieler mit einer gewissen Lockerheit ans Werk gehen. «Und nur an die aktuelle Partie denken und sich nicht ständig mit der Ranglistenkonstellation beschäftigen.»

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