Zum Hauptinhalt springen

Wiki bleibt Wiki

Wiki-Münsingen bezwingt Valais Chablais 5:4. Es kommt zu einem fünften Viertelfinalspiel.

Wikis Thomas Studer (Nr. 19) trifft zum 5:4. Foto: Andreas Blatter
Wikis Thomas Studer (Nr. 19) trifft zum 5:4. Foto: Andreas Blatter

Wiki-Münsingen ist in den Playoffs erst besiegt, wenn die Serie wirklich zu Ende ist. Die Aaretaler sind dafür bekannt, in der entscheidenden Saisonphase ihre Leistung nochmals steigern zu können und sich auch durch Rückschläge nicht vom Weg abbringen zu lassen.

In der 26. Minute des vierten Viertelfinalspiels vom Dienstag gegen Valais Chablais passierte so einer. Wiki war nach der ersten Drittelspause entschlossen aus der Garderobe gekommen, hatte zum 1:1 ausgeglichen, drückte auf den Führungstreffer, und der Walliser David Delessert musste bereits zum zweiten Mal die Strafbank aufsuchen. Jener Akteur, der eigentlich in dieser Saison in Wichtrach spielen sollte, schien dem Gegner die Arbeit zu erleichtern.

Delessert hatte bereits bei Wiki unterschrieben, konnte den vorgesehenen Job im Berner Oberland nicht antreten, musste in der Romandie bleiben und wechselte von Star Forward zu Valais Chablais. Die Aaretaler spielte jedoch ein miserables Powerplay und kassierten bei der zweiten Torchance der Gäste durch Vincent Guex 1:2.

Sie fingen sich jedoch wieder, und glichen in der 33. Minute aus. Wiki lieferte dabei den Beweis, dass es gelingt den Nachwuchs erfolgreich einzubauen. Den Treffer erzielte Yannick Marti, das erste Tor Tim Künzi. Beide Spieler waren erst auf die laufende Saison hin definitiv in die erste Mannschaft integriert worden.

Immer wieder reagiert

Zu Beginn des letzten Drittels agierten die Gastgeber entschlossen nach vorne, suchten den Führungstreffer und kamen auch zu diesem. In der 48. Minute war es diesmal die erste Linie, die für den Torerfolg besorgt war. Thomas Studer traf, Michael Wenger hatte den letzten Pass gegeben. Laurent Perrotton, der im Januar Adrien Plavsic als Headcoach abgelöst hatte, nahm bereits mehr als zehn Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit sein Timeout, und dieses zeigte Wirkung, Die Romands glichen aus.

Doch auch darauf hatte Wiki eine Antwort. Kevin Dällenbach erzielte in der 53. Minute das 4:3. Das Spiel war damit aber noch nicht entschieden. Innert kurzer Zeit wurden zwei Strafen gegen das Heimteam ausgesprochen, und mit 5 gegen 4 Spielern traf Colin Loeffel zum erneuten Ausgleich für die Walliser.

Doch Wiki bleibt Wiki. Nach einer Strafe gegen Gäste-Verteidiger Daniele Marghitola behielten die Aaretaler im Powerplay die nötige Geduld, René Bruni schoss, Thomas Studer verwertete den Abpraller. Das 5:4 13 Sekunden vor Spielende bedeutete die Entscheidung. Am Samstag (19 Uhr) kommt es damit in Martigny zum fünften Spiel, und der Druck zu gewinnen liegt bei Valais Chablais, das immerhin aufsteigen will.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch