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Wiler verliert in der Verlängerung

Die Unteremmentaler Unihockeyaner unterliegen GC mit 7:8.

Michal Dudovic erzielte für Wiler-Ersigen in Zürich drei Tore.
Michal Dudovic erzielte für Wiler-Ersigen in Zürich drei Tore.
zvg

Der SV Wiler-Ersigen bezog nach einem turbulenten Spiel bei Vizemeister GC die erste Saisonniederlage. Das Heimteam entschied die Partie letztlich in der Verlängerung mit 8:7 zu seinen Gunsten. In einer chaotisch geführten Partie überzeugte beim Meister nur das Powerplay (drei Tore aus vier Versuchen). Es passte aber bestens, dass der SVWE die Siegchance kurz vor Schluss im einzigen nicht verwerteten Überzahlspiel vergab, dafür GC die Partie in der Verlängerung in einem solchen entschied, nachdem die Zürcher zuvor zahlreiche solche Möglichkeiten nicht nützen konnten.

Das Duell der beiden besten Teams des Vorjahres und Mitfavoriten auch in diesem Jahr liess aufgrund der Startphase das bald einsetzende bedingungslose Spektakel nicht erahnen. Der SVWE hatte mehr Ballbesitz. Alles schien unter Kontrolle. Doch mit dem überraschenden 1:0 des Heimteams änderte die Partie ihr Gesicht schlagartig. Plötzlich glich das Geschehen einem wilden Auf und Ab. Die Gäste gerieten 0:3 in Rückstand, glichen auf 3:3 aus, kassierten dann aber wieder zwei Tore.

Wichtige Ausfälle

Im Mitteldrittel besann sich der SVWE dann vermeintlich auf seine Stärken und konnte die Partie innerhalb von fünf Minuten ausgleichen. Der dreifache Torschütze Michal Dudovic brachte die Unteremmentaler im Schlussabschnitt in Führung. Doch nach Känzig (er blieb schon nach dem Startdrittel in der Kabine), musste nun auch Captain Väänänen passen. Die Umstellungen blieben nicht ohne Wirkung. Der SVWE konnte die Partie nicht kontrollieren, GC liess nicht locker und konnte das Spiel dank Topskorer Christoph Meier wieder ausgleichen. Mit 7:7 ging es in die Verlängerung, in der die Zürcher dank des eingangs erwähnten Treffers triumphierten.

Es geht nicht mit links

Den Meister wird diese Niederlage kaum schrecken, doch sie könnte so früh in der Saison durchaus heilsam sein. Schon vor Saisonbeginn in allen Vorschauen hochgejubelt, musste das Team erfahren, dass es keinen Freifahrtschein geben wird. Die Einstellung, wie ins Spiel gestartet wurde, dann über weite Strecken die Defensivleistung und auch die Disziplin waren ungenügend, um gegen einen Mitfavoriten mit links gewinnen zu können.

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