Zenuni trifft für einmal nicht

Der FC Lerchenfeld wartet nach dem 0:0 gegen Konolfingen weiterhin auf den ersten Saisonsieg.

Ardit Zenuni gegen Konolfingens Christoph Künzi.

Ardit Zenuni gegen Konolfingens Christoph Künzi.

(Bild: Patric Spahni)

Ardit Zenuni. Ein Name, der heute nur noch den allergrössten Fussballfanatikern ein Begriff ist. Im Jahre 2012 debütierte er erfolgreich beim FC Thun in der Super League und erzielte in seinem ersten und zugleich letzten Spiel für die Berner Oberländer ein Tor. Sieben Jahre später trägt der 27-jährige Thuner, nach Engagements bei diversen Vereinen, wieder das Logo seines Jugendclubs auf der Brust.

Und dies aktuell sehr erfolgreich. Nach fünf gespielten Runden hat er bereits fünfmal getroffen. «Er hat aufgrund seiner Spielweise eine unglaubliche Wichtigkeit fürs Team. Er ist immer anspielbar und torgefährlich», freut sich sein Trainer Daniel Klossner. Man merkt, dass Zenuni wieder zu Hause angekommen ist. «Ich wohne hier im Lerchenfeld und bin sehr zufrieden», frohlockt der erfahrene Stürmer.

Im Berner Duell gegen Konolfingen gelang Zenuni für einmal kein Tor. So auch keinem seiner Mitspieler. Zu Beginn war das Team von Trainer Klossner gut im Spiel. Nach zwanzig Minuten kam es zu einer strittigen Szene im Strafraum der Konolfinger. Luca Santschi, der noch in der ersten Halbzeit verletzungsbedingt ausgewechselt werden musste, kam im Zweikampf mit FCK-Verteidiger Christoph Künzi zu Fall. Was für die Lerchenfelder ein klarer Penalty gewesen war, beurteilte der Unparteiische als faires Tackling. Sie haderten jedoch nicht lange mit dem Entscheid. Nur acht Minuten später hatte Rafael Bräm eine Grosschance zur Führung fürs Heimteam.

Nach Santschi musste sich ebenfalls Zenuni verletzungsbedingt pflegen lassen. Er biss auf die Zähne und war bis zur letzten Spielminute am Rackern. Dies meist jedoch ohne das nötige Glück. «Ich muss den Arm untersuchen lassen. Es sieht nicht so gut aus», teilt er nach dem Schlusspfiff mit.

In der zweiten Halbzeit plätscherte die Partie vor sich hin, die Konolfinger übernahmen das Spieldiktat, und Lerchenfeld verhielt sich passiv. «Wir agierten zu viel mit hohen Bällen und passten uns, ohne es despektierlich zu meinen, dem Spiel des Gegners an. Wir verpassten es, mit unserer Qualität zu Torchancen zu kommen», resümierte Klossner. Dass seine Mannschaft aus vielen Jungen besteht, denen in solchen Spielen die nötige Erfahrung fehlt, lässt er nicht als Begründung gelten.

Trotz des durchzogenen Startes mit vier Unentschieden und einer Niederlage schaut Klossner positiv nach vorne. Nächstes Wochenende wartet der Zweite Bubendorf. «Wir haben angesichts der Tabellensituation nichts zu verlieren», stellt Klossner klar.

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