Zu spät erwacht

Der UHC Thun startet mit einer Niederlage ins Playout.

Simon Meier erzielte gegen St. Gallen zwei Tore für den UHC Thun.

Simon Meier erzielte gegen St. Gallen zwei Tore für den UHC Thun.

(Bild: Walter Dietrich)

Adrian Lüpold

Die Aufholjagd des UHC Thun in der ersten Begegnung des Playouts auswärts bei Waldkirch St. Gallen begann leider etwas zu spät: Erst im letzten Drittel fanden die Berner Oberländer zu ihrem Spiel und schafften es immerhin, die Ostschweizer, welche in der regulären Saison den zehnten Rang belegt hatten, noch ein bisschen zu ärgern und zu verunsichern. Allerdings stand es vor diesem letzten Spielabschnitt bereits 5:0 für Waldkirch St. Gallen, die Partie war zu diesem Zeitpunkt also eigentlich bereits entschieden.

Trotzdem liess sich der UHC Thun nicht hängen, zeigte nochmals ganz viel Moral und tankte im Schlussdrittel womöglich auch Selbstvertrauen für die nächsten Vergleiche mit den Ostschweizern. Immerhin vier Treffer gelangen der Mannschaft von Trainer Sebastian Thomann nämlich noch im letzten Drittel. Und als Thun-Verteidiger Simon Meier knapp zwei Minuten vor Spielschluss sogar den 4:6-Anschlusstreffer für die Oberländer realisierte (die anderen Treffer buchten Nicolas Ammann, Reto Graber und nochmals Simon Meier), dürften die St. Galler sogar noch ein wenig zu zittern begonnen haben.

Ein Treffer der Ostschweizer nur wenige Sekunden vor Spielschluss besiegelte letztlich die 4:7-Niederlage des UHC Thun. Die Serie (best of 7) im Playout geht übrigens am nächsten Wochenende mit einem Heimspiel der Thuner weiter. Am kommenden Samstag (19.00 Uhr) empfangen die Oberländer in der MUR-Halle die St. Galler zu einer ersten Revanche.

Berner Zeitung

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