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Roger Federer fordert den Weltranglisten-Leader

Wie im Vorjahr stehen sich heute Nachmittag Roger Federer und Novak Djokovic im Halbfinal des French Open gegenüber. Den ersten Finalisten ermitteln ab 13 Uhr Rafael Nadal und David Ferrer.

25 Mal standen sich die Weltnummer 3 Federer und ATP-Leader Djokovic bislang gegenüber. Nimmt man die Statistik zu Rate, so startet Federer leicht favorisiert in die Partie. In den Direktduellen behielt der Schweizer 14 Mal die Oberhand. Fünf der letzten sechs Duelle gewann aber Djokovic. So in den Halbfinals von Rom 2012 und am US Open 2011 (trotz 0:2 Satzrückstand sowie zwei Matchbällen bei Aufschlag Federer gegen sich).

Vor einem Jahr setzte Federer in Roland Garros dem perfekten Saisonstart des serbischen Dominators ein Ende. Nach zuvor 41 Siegen in Folge (43 jahresübergreifend) verlor Djokovic die Partie 6:7 (5:7), 3:6, 6:3, 6:7 (5:7), Federer überzeugte damals mit 18 Assen, 77 Prozent Punkten nach erstem Aufschlag und nur 17 unerzwungenen Fehlern mit der Vorhand.

Luft nach oben

Beim diesjährigen Vorstoss in die Halbfinals konnten beide Spieler (noch) nicht vollends überzeugen. Federer gab gegen die Aussenseiter Ungur, Mahut und den Lucky Loser Goffin überraschend jeweils einen Satz ab Im Viertelfinal gegen Juan Martin Del Potro drehte der Baselbieter erst nach zwei verlorenen Sätzen auf, gab dann aber nur noch fünf Games ab.

Dass Djokovic länger auf dem Court (14:29 Stunden) stand als Federer (13:09), hatte den Grund in den letzten beiden Auftritten. Sowohl im Achtelfinal gegen den Italiener Andreas Seppi als auch im Viertelfinal gegen Jo-Wilfried Tsonga musste der "Djoker" über fünf Sätze, in beiden Partien hatte er die ersten zwei Durchgänge verloren. Ein weiterer Steigerungslauf ist vonnöten, wenn der Serbe als erster Spieler seit Rod Laver 1969 vier Grand Slams hintereinander gewinnen will.

Federer stand am French Open vier Mal im Final. 2007, 2008 und 2011 hiess der Bezwinger immer Rafael Nadal. Federers einziger Grand-Slam-Triumph auf Sand datiert vom Jahr 2009 und dem klaren Dreisatz-Sieg über den Schweden Robin Söderling.

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