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Rory McIlroy nimmt der Konkurrenz drei und mehr Schläge ab

Der nordirische Golfprofi Rory McIlroy distanziert die Konkurrenz zum Auftakt des US Open um drei und mehr Schläge. Das Spitzentrio der Weltrangliste erlebt dagegen einen schwachen Start.

Der Engländer Luke Donald, Nummer 1 im Ranking, wird in der zweiten Runde kämpfen müssen, um überhaupt in die beiden Finaldurchgänge zu gelangen. Gleiches gilt für seinen Landsmann Lee Westwood und für den Deutschen Martin Kaymer. Donald und Kaymer liegen nach Runden von 74 Schlägen im 62. Rang. Westwood benötigte sogar noch einen Schlag mehr und ist nur 84.

Der hochtalentierte, erst 22 Jahre alte McIrloy - er wird wie Westwood und Kaymer Anfang September am European Masters in Crans-Montana zu sehen sein - zeigte eine Runde, wie sie auf dem äusserst schwierigen Par-71-Kurs im US-Bundesstaat Maryland kaum für möglich gehalten wurde. Mit sechs Birdies und ohne ein einziges Bogey legte er eine 65 hin. Der Durchschnitt des 156-köpfigen Feldes benötigte neun bis zehn Schläge mehr. Mit je einer 68er-Runde wussten der Südkoreaner Y.E. Yang und der Südafrikaner Charl Schwartzel noch am besten mitzuhalten. Im Unterschied zu McIlroy haben Yang und Schwartzel schon je einen Majortitel errungen. Yang gewann die US PGA Championship 2009, Schwartzel das US Masters im April dieses Jahres.

McIlroy hat nicht zum ersten Mal einen Blitzstart an einem der vier grossen Turniere hingelegt. Am letztjährigen British Open lag er nach der ersten Runde um zwei Schläge voraus, bevor er mit einem desaströsen 80er-Umgang weit zurückfiel. Am diesjährigen US Masters führte er das Feld während dreieinhalb Runden souverän an. Dann verspielte er in weniger als einer Stunde an drei aufeinanderfolgenden Löchern alle Chancen.

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