Zum Hauptinhalt springen

Scherwey für das zweite Finalspiel gesperrt

Der NL-Einzelrichter hat SCB-Spieler Tristan Scherwey für das morgige Finalduell gegen den HC Fribourg-Gottéron gesperrt. Gleichzeitig wurde ein ordentliches Verfahren eingeleitet.

Tristan Scherwey checkte im 1. Finalspiel am 4. April Fribourgs Benjamin Plüss gegen den Kopf. Der SCB gewinnt den Match mit 4:1.
Tristan Scherwey checkte im 1. Finalspiel am 4. April Fribourgs Benjamin Plüss gegen den Kopf. Der SCB gewinnt den Match mit 4:1.
Keystone
Der Fribourger erlitt einen Nasenbeinbruch.
Der Fribourger erlitt einen Nasenbeinbruch.
Keystone
Jeff Campbell bezwingt Torhüter Benjamin Conz zum 3:0.
Jeff Campbell bezwingt Torhüter Benjamin Conz zum 3:0.
Andreas Blatter
1 / 11

Der Check von Berns Tristan Scherwey gegen den Kopf von Fribourgs Benjamin Plüss vom HC Fribourg-Gottéron im gestrigen Play-off-Finalspiel der National League A sei unzweifelhaft als regelwidrig im Sinne der Regel 540 des Internationalen Eishockey-Verbandes (IIHF) (Check gegen den Kopf und die Nackengegend) und unzweifelhaft als verletzungsgefährliche Handlung gemäss Regel 527 des IIHF zu taxieren. Die Verletzung dieser Regel sehe eine Matchstrafe vor. Zudem wiege das Verschulden nicht mehr leicht, begründet NL-Einzelrichter Reto Steinmann. Gegen die Spielsperre des SCB-Stürmers besteht kein Rechtsmittel.

Das Verdikt des Einzelrichters überrascht nicht. Erstaunlich dagegen war, dass die beiden Heads Kurmann und Koch die Aktion von Scherwey gegen Gottérons Plüss in der 15. Minute nicht mit einer Strafe sanktionierten. Plüss brach sich die Nase und musste das Eisfeld verlassen. Er kam erst im zweiten Drittel wieder zum Einsatz – mit einem speziellen Gesichtsschutz. Ob der Gottéron-Flügel morgen Abend spielen kann, ist noch unsicher.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch