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Schumis Nackenschmerzen sind zu stark

Michael Schumacher hat sein Comeback in der Formel 1 abgesagt. Der siebenfache Champion begründet seinen Entscheid mit anhaltenden Nackenschmerzen.

"Ich habe gestern Abend Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo und Teamchef Stefano Domenicali darüber informieren müssen, dass ich nicht für Felipe einspringen kann. Ich habe absolut alles versucht, dieses Comeback auf Zeit möglich zu machen, aber zu meinem grössten Bedauern klappt es nicht. Die Schmerzen im Nacken, die nach dem privaten Training in Mugello auftraten, haben wir leider nicht in den Griff bekommen, auch wenn wir alles versucht haben, was medizinisch und therapeutisch machbar ist", schreibt Schumacher auf seiner Homepage.

Schumacher plagt sich nach wie vor mit den Folgen der Verletzungen herum, die er sich bei einem Unfall mit dem Motorrad im Februar zugezogen hatte. "Die Brüche im Bereich Kopf und Hals wiegen leider noch immer zu schwer. Daher kann mein Nacken den extremen Belastungen der Formel 1 nicht standhalten. Das hat sich im Verlauf der Untersuchungen, die wir während der vergangenen beiden Wochen immer wieder angestellt haben, und der abschliessenden Untersuchung gezeigt", schreibt Schumacher weiter. Er sei zutiefst enttäuscht. Es tue ihm wahnsinnig leid für Ferrari und die Fans, die ihm die Daumen gedrückt hätten.

Schumacher hatte die temporäre Rückkehr ins Ferrari-Cockpit als Ersatz für den rekonvaleszenten Felipe Massa ins Auge gefasst. Der Brasilianer war im Qualifying für den Grand Prix von Ungarn von einer Stahlfeder, die sich am Auto mit Rubens Barrichello gelöst hatte, am Kopf getroffen worden und war hernach in den Reifenstapel geprallt.

Anstelle von Schumacher wird Ferrari nun zumindest beim GP in Valencia Testpilot Luca Badoer einsetzen. Der 38-jährige Italiener ist seit zehn Jahren bei der Scuderia engagiert und bestritt zwischen 1993 und 1999 für Lola, Forti und Minardi 49 Formel-1-Rennen, hat in den nicht konkurrenzfähigen Boliden aber keine WM-Punkte gewonnen.

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