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Schweizer EM-Staffel nur von Schweden geschlagen

Die Schweizer Mountainbiker starteten erfolgreich zu den Europameisterschaften in Zoetermeer (Ho).

Im Staffel-Wettbewerb errang das Schweizer Quartett die Silbermedaille. Gold ging an Schweden, Bronze sicherte sich Holland.

Das Team-Relay, in dem sich je ein Elite-Fahrer, eine Frau, ein U23-Akteur und ein Junior ablösen, bescherte der Schweiz in der Vergangenheit schon oft Erfolge. So war es auch diesmal. Zum siebenten Mal seit Einführung dieses Wettbewerbs bei Europameisterschaften holten sich die Schweizer eine Medaille. Zum fünften Gold indes reichte es nicht. Erstmals ging der Titel an Schweden, das sich letztlich 54 Sekunden vor der Schweiz durchsetzte. Holland folgte 14 Sekunden hinter den Schweizern zurück auf Platz 3.

Der Thurgauer Elite-Fahrer Ralph Näf kam zwar als Erster aus der Startrunde, doch den Schweden Emil Lindgren hatte er nicht abschütteln können. Danach verlor der Zürcher Junior Roger Walder gegen Tobias Ludvigsson zehn Sekunden, und gar 44 Sekunden betrug der Rückstand, als die Solothurnerin Nathalie Schneitter an den Rheintaler Thomas Litscher übergab. Auch der U23-Schlussfahrer, der sich hinterher über Magenprobleme beklagte, verlor noch zusätzlich an Terrain.

Immerhin reichte es dank dem Einbruch der Italiener zu Silber. Italien hatte zwischenzeitlich in Führung gelegen, doch deren Schlussfahrerin Eva Lechner war der Aufgabe nicht gewachsen. Die Schweizer konnten sich so für das Malheur aus dem Vorjahr rehabilitieren. Damals waren sie in Führung liegend wegen einem angeblichen Wechselfehler disqualifiziert worden.

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