Aeschbacher und die drei Überraschungen

Matthias Aeschbacher ist endlich ein echter Eidgenosse. Doch blieb er nicht der einzige Emmentaler mit Kranz.

Schreit seine Freude über den Kranzgewinn am «Eidgenössischen» heraus: Matthias Aeschbacher.

Schreit seine Freude über den Kranzgewinn am «Eidgenössischen» heraus: Matthias Aeschbacher.

(Bild: Christian Pfander)

Stephan Dietrich

Der Makel ist bereinigt. Matthias Aeschbacher siegte wie ein Eidgenosse, wurde eingeteilt wie ein Eidgenosse – war aber keiner. Bis gestern. Gegen die Mitfavoriten Joel Wicki und Pirmin Reichmuth war der 27-Jährige chancenlos. Daneben bettete der Rüegsauschacher sechs Gegner ins Sägemehl und war damit zweitbester Berner. Vielleicht wäre sogar mehr dringelegen, «aber ich will mich damit gar nicht befassen. Ich bin happy.»

Die Emmentaler hatten aber nicht nur Aeschbacher. Patrick Schenk, Christian Gerber und Thomas Sempach verliessen Zug ebenfalls bekränzt. Schenk haftete drei Jahre lang der Makel an, er habe in Estavayer nur zufällig den Kranz geholt. In Zug strafte der Koppiger seine Kritiker Lügen. Sempach war in dieser Saison dauerverletzt, die Teilnahme am «Eidgenössischen» lange in Gefahr. Der 34-Jährige ist jetzt vierfacher Eidgenosse.

Bleibt Gerber, ein Schwinger, dem man den Eidgenossen nicht unbedingt zutraute. Der Röthenbacher hat vier Siege und vier Gestellte auf dem Notenblatt und hatte in der Einteilung auch etwas Glück.

Die Berner Kranzschwinger im Überblick:

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