Die grossen Sieger heissen Stucki und Gnägi

Der König und sein «Prinz»: Neben Christian Stucki sorgte mit Florian Gnägi ein zweiter Seeländer für Aufsehen am «Eidgenössischen».

Florian Gnägi (rechts) war am Ende obenauf.

Florian Gnägi (rechts) war am Ende obenauf.

(Bild: Christian Pfander)

Stephan Dietrich

Christian Stucki ist Schwingerkönig, der grossartige Sieg überstrahlt das Eidgenössische Schwingfest natürlich. Hinter dem Hünen aus Lyss erreichte ein zweiter Seeländer eidgenössische Ehren: Florian Gnägi belohnte sich mit einem ansprechenden Wettkampf ebenfalls mit Eichenlaub.

Der Aarberger hatte am Samstag Pech. Er hatte Armon Orlik höchstwahrscheinlich auf den Rücken gelegt, erhielt aber den Sieg vom Kampfgericht nicht anerkannt. Kurz später lag er selber auf dem Rücken. In der Folge musste der 30-Jährige mit zwei gestellten Gängen weitere Rückschläge in Kauf nehmen. Am Sonntag liefs viel besser. Dank drei Siegen mit der Höchstnote 10 und einem Gestellten gegen den Eidgenossen Alex Schuler reichte es – wenn auch ziemlich knapp – zum Kranz.

Gnägi liess den Wettkampf mit Tränen in den Augen Revue passieren: «Ich hatte ein sehr schwieriges Jahr mit Verletzungen und Gleichgewichtsstörungen. Ich konnte nie Selbstvertrauen aufbauen, redete mir aber zu, dass ich gut bin.» Dass es nach schwachem Start doch noch zum Kranz gereicht habe, sei genial. Und dank Stucki sei Zug Berner Boden gewesen. Hinter König Stucki und Prinz Gnägi verpassten die jungen Seeländer einen Exploit.

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