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Schwingen: König Wenger will zurück auf den Thron

Matthias Sempach hat aufgehört, Matthias Glarner ist verletzt. Vom Berner Königstrio schwingt zum Saisonauftakt einzig Kilian Wenger. Warum er im Gebärsaal bewusstlos war – und weshalb er derzeit so viel isst wie möglich.

Philipp Rindlisbacher
Kilian Wenger hat nach seinem Königstitel 2010 viele Höhen und Tiefen erlebt. In der Saison mit dem «Eidgenössischen» in Zug will er seinen hohen Ansprüchen wieder gerecht werden.
Kilian Wenger hat nach seinem Königstitel 2010 viele Höhen und Tiefen erlebt. In der Saison mit dem «Eidgenössischen» in Zug will er seinen hohen Ansprüchen wieder gerecht werden.
Doris Fanconi

Das kleine Glück ist fünf Wochen alt, Kilian Wenger spricht abwechselnd von seinem Schätzchen und seiner Prinzessin. Anfang April ist er erstmals Vater geworden, Mena Léanne heisst das Töchterchen, und der Name passt ganz gut zum Schwingerkönig von 2010: Mena steht für Kraft und Stärke.

Wenger will ein Papa sein, der daheim anpackt. Mit der Kleinen sei jeder Tag ein Abenteuer, hält er fest, wobei sich langsam, aber sicher alles einspiele, an den neuen Schlafrhythmus gewöhne er sich zwangsläufig. Einen Schockmoment gab es unmittelbar vor der Geburt, nicht wegen Mutter oder Kind, nein, wegen Wenger selbst. Als Partnerin Kathy im Gebärsaal die Periduralanästhesie gelegt wurde, fiel er in Ohnmacht, der Anblick der Spritze war zu viel für ihn gewesen. Bewusstlos war er glücklicherweise nur kurz, der morgen Samstag 29 werdende Hüne wurde mit Traubenzucker nach und nach wieder aufgepäppelt – mit Erfolg.

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