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Sieg gegen Murray ohne Satzverlust

Nach drei Jahren Unterbruch gewann Roger Federer zum vierten Mal das Australian Open. Im Final gegen Andy Murray setzte sich Federer 6:3, 6:4, 7:6 (13:11) durch.

Der Final dauerte zwei Stunden und 41 Minuten und war viel umkämpfter, als der Drei-Satz-Sieg erahnen lässt. Die besten Chancen vergab Andy Murray im dritten Satz, in dem er 5:2 führte.

Die Dramatik gipfelte im Tiebreak, in dem Murray 6:4, 7:6, 9:8 und 11:10 führte und fünf Satzbälle ausliess. Roger Federer besass erste Matchbälle bei 8:7 und 10:9; beim zweiten erachtete er die Partie bereits als gewonnen und liess einen harmlosen Ball passieren. Vier Ballwechsel später durfte Federer nach einem Eigenfehler Murrays aber doch jubeln.

Roger Federer spielte für Andy Murray insgesamt zu stark. Die Vorentscheidung realisierte der Weltranglisten-Erste wie bereits im Halbfinal gegen Jo-Wilfried Tsonga in der Startphase, in der er dreimal in den ersten sechs Aufschlagspielen Murray breakte. Dadurch führte Federer nach weniger als einer Stunde mit 6:3, 3:1; in der Folge liess er Murray nicht mehr in die Partie zurück.

Federer realisierte in Melbourne seinen 16. Grand-Slam-Turniersieg, den vierten in Australien nach 2004, 2006 und 2007. Nur Roy Emerson gewann das Australian Open häufiger (6x).

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