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Simon Ammann fehlt die Konstanz

Simon Ammann beendet das Weltcupspringen in Zakopane im enttäuschenden 26. Rang.

Der vierfache Olympiasieger bringt derzeit die Konstanz auf hohem Niveau nicht hin. Auf seinen fünften Rang vom Mittwoch in Wisla folgte wieder eine Klassierung im Mittelfeld, obwohl die Trainingsresultate verheissungsvoll ausgefallen waren.

Der Toggenburger ist nicht der einzige Spitzenspringer, dessen Resultate grossen Schwankungen unterliegen: Andreas Kofler (Ö), der Sieger von Engelberg, und Andreas Wellinger (De) verpassten sogar den Finaldurchgang. Und auch Thomas Morgenstern (Ö/27.) und Severin Freund (De/22.) enttäuschten.

Der 23. Zwischenrang des Schweizers nach dem ersten Durchgang war keine Zufallsklassierung. Der Wind spielte zu Beginn des Wettkampfs für einmal keine Rolle. Im zweiten Umgang waren die Verhältnisse weniger ausgeglichen. Ammann erwischte eine Rückenwindphase und setzte bereits nach 116,5 m aus.

Die Norweger feierten einen Doppelsieg. Anders Jacobsen, der an der Vierschanzentournee gross aufgetrumpft hatte, setzte sich bei seinem neunten Weltcupsieg mit 128,5 und 131,5 m durch. Obwohl er bei der Landung einen heiklen Moment zu überstehen hatte, gewann er mit 1,7 Punkten vor Anders Bardal. Der Halbzeitleader Kamil Stoch fiel vor dem Heimpublikum noch auf Rang 3 zurück.

Der Tourneesieger Gregor Schlierenzauer muss sich noch etwas gedulden, bis er die Marke von Matti Nykänen (Fi) mit 46 Weltcupsiegen einstellt. Der Österreicher war nach einer überstandenen Grippe noch nicht im Vollbesitz seiner Kräfte. Gleichwohl war er als achter der beste Österreicher.

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