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St. Gallen will Leaderthron zurück

Für das so überraschende St. Gallen stehen die Chancen gut, dass er heute Sonntag seine Ungeschlagenheit wahren kann. Die Ostschweizer empfangen ab 13.45 Uhr das noch sieglose Schlusslicht Servette.

St. Gallen kämpft heute um die Rückeroberung der Tabellenspitze von GC, das die Tabelle nach den Spielen vom Samstag vor Sion und den Ostschweizern anführt. Auf den ersten Blick ist die Hürde mit Servette für St. Gallen nicht hoch. St. Gallens Trainer Jeff Saibene hebt trotzdem den Mahnfinger: "Die Genfer haben Probleme, aber sie sind nicht so schlecht wie sie dastehen."

Servettes Equipe soll sich vor allem im physischen Bereich in einem schlechten Zustand befinden. Bei einigen Spielern lässt die konditionelle Verfassung offenbar zu Wünschen übrig. Bei der Cup-Blamage in Cham machte sich dies durch die beiden entscheidenden Gegentore in der Schlussphase bemerkbar. Das Debakel war umso gravierender, weil sich gleich mehrere Servettiens Verletzungen zuzogen. So dürfte Stürmer Goran Karanovic noch etwa drei Wochen ausfallen. Bei den Genfern sitzt erstmals in der Super League Sébastien Fournier auf der Trainerbank.

Im Berner Stade de Suisse treffen die verbliebenen Schweizer Europacup-Vertreter YB und Basel aufeinander (16.15). Die Young Boys wollen Wiedergutmachung betreiben. Aufgrund schwachen Defensiv-Verhaltens haben sie am Donnerstag gegen den FC Liverpool eine grosse Möglichkeit auf einen Aufsehen erregenden Sieg fast schon fahrlässig verschenkt. Gleich fünf Gegentore musste man der B-Auswahl der Engländer zugestehen. Die Rückkehr von Alain Nef, der gegen Liverpool gesperrt war, könnte der Abwehr mehr Kitt verleihen. Trainer Martin Rueda verlangt nicht nur bei Standardsituationen des Gegners eine verbesserte Defensiv-Arbeit.

Claudio Lustenberger neuer FCL-Captain

Eine Cup-Ohrfeige hatte auch der FC Luzern zu verarbeiten. Unter der Woche rumorte es bei den Innerschweizern. Coach Ryszard Komornicki entzog Florian Stahel die Captain-Binde und liess über einen neuen Spielführer abstimmen. Die Wahl fiel auf Claudio Lustenberger, einen Mann aus der Region mit einem ausgeprägten Kämpferherzen. Diese Vergabe des Captain-Amtes soll symbolisch für einen Neuanfang stehen. Ob im Zuge dessen der mit vielen Vorschusslorbeeren geholte Stürmer Dimitar Rangelov das Image eines Sorgenkinds abstreifen kann, muss sich weisen. Heute gastieren die Innerschweizer in Lausanne (13.45).

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