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Starke Zeiten beim Marathon von Chicago

Moses Mosop wird seiner Favoritenrolle beim 34. Marathon von Chicago gerecht. Der 26-jährige Kenianer gewinnt überlegen in Streckenrekordzeit von 2:05:37 Stunden.

Bei den Frauen siegte die Russin Lilija Schobuchowa mit der viertbesten je gelaufenen Zeit.

Mosop blieb drei Sekunden unter der vor zwei Jahren aufgestellten bisherigen Bestmarke seines im Mai verstorbenen Landsmannes und Olympiasiegers Sammy Wanjiru. Somit strich Mosop bei seinem zweiten Marathonstart neben der Siegprämie von 100'000 Dollar auch einen Check über 50'000 Dollar für seinen Streckenrekord ein. Wesley Korir als Zweiter und Bernard Kipyego als Dritter komplettierten den kenianischen Dreifacherfolg.

Noch eindrücklicher fiel der Check von Schobuchowa aus. Die 33-Jährige sicherte sich mit ihrem dritten Erfolg in Serie am Lake Michigan den Gesamtsieg in der World-Marathon-Majors-Serie und erhielt dafür zusätzlich eine halbe Million Dollar Siegprämie. In Chicago gelang ihr in 2:18:20 die viertbeste je gelaufene Zeit. Einzig Paula Radcliffe lief die 42,195 Kilometer bei den Frauen schon dreimal schneller. Die Britin hält mit den 2003 in London gelaufenen 2:15:25 den Weltrekord.

Marathon. Chicago. Männer: 1. Moses Mosop (Ken) 2:05:37. 2. Wesley Korir (Ken) 2:06:16. 3. Bernard Kipyego (Ken) 2:06:29. 4. Bekana Daba (Äth) 2:07:59. 5. Ryan Hall (USA) 2:08:04. 6. Evans Cheruiyot (Ken) 2:10:29. - Frauen: 1. Lilija Schobuchowa (Russ) 2:18:20. 2. Ejegayehu Dibaba (Äth) 2:22:09. 3. Kayoko Fukushi (Jap) 2:24:38.

Eindhoven. Männer: 1. Jafred Chirchir Kipchumba (Ken) 2:05:48. 2. Nathaniel Kipkosgei (Ken) 2:06:28. 3. Mike Kipyego (Ken) 2:06:48. - Frauen: 1. Georgina Rono (Ken) 2:24:33.

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