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Sturzorgie zum Trainingsauftakt - Hefti leicht verletzt

Knapp eine Woche nach dem tödlichen Unfall des georgischen Schlittlers Nodar Kumaritaschwili haben auch die Bobfahrer das Training im olympischen Eiskanal von Whistler aufgenommen.

In den ersten zwei Test-Durchgängen gab es gleich acht Stürze zu verzeichnen, darunter auch je einen der Schweizer Steuerleute Beat Hefti und Daniel Schmid.

Hefti zog sich dabei Schürfungen und Prellungen am Kopf sowie am ganzen Körper zu. Thomas Lamparter blieb beim Sturz unverletzt, Hefti zog sich nur leichte Verletzungen zu. Er wird aber auf das nächste Training verzichten. Der Entscheid über die nächsten Einsätze von Hefti wird nach einer Neubeurteilung durch das Ärzteteam von Swiss Olympic gefällt.

Was sich im Whistler Sliding Centre am späten Mittwochabend Ortszeit abspielte, war keine Werbung für den Bobsport. Immer wieder mussten Helfer ausrücken, um sich nach dem Befinden von gestürzten Fahrern zu erkundigen und um gekippte Schlitten aus der Bahn zu räumen. Nebst Hefti und Schmid erwischte es weitere arrivierte Piloten wie den Deutschen Karl Angerer und den Holländer Edwin van Calker sowie die Aussenseiter-Teams von Nicolae Istrate (Rum), Hiroshi Suzuki (Jap), Christopher Spring (Au) und Fabrizio Tosini (It). Am schlimmsten dürfte es die letzten beiden Equipen getroffen haben. Springs Anschieber Duncan Harvey musste mit der Ambulanz abtransportiert werden, Tosinis Hintermann fiel während der Rutschphase gar aus dem Schlitten.

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