«Wenn das Geld stimmt, kommen die Spieler»

Der Vizepräsident des internationalen Tennisverbands glaubt, dass Topspieler nach der Davis-Cup-Reform wieder vermehrt dabei sind.

Schweizer Davis-Cup-Freuden von und mit Stan Wawrinka und Roger Federer: Gibt es sie mit dem neuen Format wieder? Foto: S. Di Nolfi (Keystone)

René Stammbach, die Reaktionen auf die Davis-Cup-Reform waren heftig. Yannick Noah etwa sagte, die Seele des Wettbewerbs sei verkauft worden. Können Sie das nachvollziehen?
Ich kann die Enttäuschung verstehen. Auch ich hätte den Davis-Cup am liebsten so beibehalten, wie er ist. Aber das ging nicht mehr. Es brauchte Reformen. Sonst wäre er in drei Jahren tot gewesen. Dieses Format liess sich nicht mehr verkaufen. Vor zehn Jahren hatten wir noch acht Sponsoren, jetzt sind es drei. Und die wären abgesprungen, wenn nichts passiert wäre. Diese Signale hatten wir schriftlich.

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