Zum Hauptinhalt springen

Als Nadal erstmals seine Muskeln zeigte

Roger Federer erinnert sich in Indian Wells, wie ihn sein grösster Rivale vor über zehn Jahren zum ersten Mal in die Knie zwang – eine kleine Liebeserklärung an den Angstgegner.

Kaum zu glauben, aber die Tennisfans warten seit über 14 Monaten auf ein Duell zwischen Roger Federer und Rafael Nadal. Das Australian Open 2014 war die bisher letzte gemeinsame Bühne der beiden grössten Rivalen auf der ATP-Tour. Der Spanier setzte sich damals im Halbfinal durch, unterlag dann aber im Final Stanislas Wawrinka.

Es war bisher der einzige Sieg Wawrinkas gegen Nadal, ein Dutzend Mal verlor der Schweizer gegen den Mallorquiner. Etwas besser ist die Bilanz von Federer, auch wenn er gegen seinen stärksten Rivalen nur 10 von 33 Partien für sich entscheiden konnte. Trotz der vielen Niederlagen findet er es «ziemlich cool», gegen Nadal in all den Jahren gespielt zu haben.

Beinahe wäre es vergangene Woche in Indian Wells zum Duell gekommen. Nadal liess im Viertelfinal gegen Raonic jedoch drei Matchbälle ungenutzt und verpasste es, Federer in den Halbfinal zu folgen. Auf Nadal angesprochen, setzte Federer dennoch zu einer Hommage an. «Er hat Sachen geschafft, die überwältigend sind. Den Monte-Carlo-Rekord, den French-Open-Rekord und so viel anderes.»

Erste Niederlage in Miami

Den ersten Stich in Federers Tennisherz setzte der Stier aus Manacor 2004 in Miami, als der 17-jährige Sandspezialist den fünf Jahre älteren Federer auf Hartplatz zweimal mit 6:3 in die Knie zwang. «Zu Beginn habe ich klarerweise versucht, es zu bekämpfen und nicht zu akzeptieren, dass er mein Rivale ist, weil ich 2004 und 2005 so gut gespielt habe», erinnert sich Federer, «aber ich habe schnell begriffen, dass es keine Eintagsfliege war, als er mich das erste Mal in Miami besiegt hat.»

Ein Jahr später revanchierte sich Federer im Final von Miami und drehte einen Zweisatzrückstand zu seinen Gunsten. (sr)

(Quelle: Youtube)

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch