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«Als ob es ein Trainingsmätschli wäre»

Wie Jakob Hlasek den Triumph der Schweiz erlebte und feierte, und wieso dem früheren Davis-Cup-Finalisten ein Stein vom Herzen fiel.

Jakob Hlasek ist froh, dass man nun nicht mehr so oft vom Verliererteam von 1992 spricht. Foto: Andy Müller (Freshfocus)
Jakob Hlasek ist froh, dass man nun nicht mehr so oft vom Verliererteam von 1992 spricht. Foto: Andy Müller (Freshfocus)

Die hell beleuchtete Innenstadt von Lille um die schon festlich geschmückte Grand’Place mit dem Weihnachtsmarkt, dem grossen Christbaum und dem noch grösseren Riesenrad war am Sonntagabend fest in Schweizer Hand. Überall feierten rot-weiss gekleidete Tennisfans den Davis-Cup-Titel, sangen, zum Teil aus Balkonen, überschwänglich Fan­lieder, schwenkten ihre Fahnen und ­einige Kuhglocken und prosteten sich immer wieder zu. Mitten unter einer Fan­gruppe, die in einem italienischen Restaurant schon lange einen Saal gemietet hatte, fand sich auch eine frühere Schweizer Tennisgrösse: Jakob Hlasek, der erste Schweizer Top-10-Spieler und 1992 zusammen mit Marc Rosset selber Davis-Cup-Finalist. Auch er genoss den Abend in vollen Zügen. Der 50-jährige Zürcher, inzwischen am Genfersee in der Immobilienbranche tätig, war mit etwa 30 Gästen nach Lille gekommen und freute sich speziell, diesen sporthistorischen Moment live erlebt zu haben.

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