Benoît Paire rügt die ATP nach Hitzeschock

Die ATP schickte den Franzosen bei brütender Mittagshitze auf den Tennisplatz.

45 Grad herrschten gemäss Paire am Dienstag: Zu viel für den Franzosen. (Video: ATP)

Die Hitze macht den Tennisprofis zu schaffen. Nicht in England, wo sich derzeit die meisten bei erträglichen 23 Grad den letzten Schliff für den Höhepunkt der Rasensaison holen. Aber in der Türkei. In Antalya, wo sich Benoît Paire auf Wimbledon vorbereitet, herrschten zu Beginn der Woche über 40 Grad. Mittlerweile ist die Temperatur zwar um ein paar Grad tiefer, die gefühlte Temperatur auf dem Platz ist aber immer noch um einiges höher.

Gemäss Paire waren am Dienstag um 13.30 Uhr, als er sich mit Viktor Troicki duellierte, 45 Grad gemessen worden. Der Franzose beschwerte sich via Twitter bei der ATP, der Profivereinigung der Männer, dass er in der brütenden Mittagshitze überhaupt zu seiner Zweitrundenpartie gegen den Serben hatte antreten müssen.

«Es ist fahrlässig von der ATP, uns unter solchen Bedingungen spielen zu lassen. Zu Beginn der Partie herrschten 45 Grad. Das ist gefährlich für die Spieler, für die vier Zuschauer, meine Trainer und die Schiedsrichter», sagte der 30-Jährige mit einer Prise Humor und fügte ein paar Minuten später noch an: «Und natürlich für diejenigen, die sich um das Einsammeln der Bälle kümmern.»

Die Mittagshitze bekam Paire nicht. Die Weltnummer 32 aus Frankreich musste sich während des Matchs kurzzeitig im Schatten hinlegen und medizinisch betreuen lassen. Trotzdem konnte Paire die Partie zu Ende spielen. Er unterlag Troicki (ATP 193) 6:7, 6:7.

Schon beim Rasenturnier in Halle hatte der Franzose für Schlagzeilen gesorgt, allerdings für positivere. Er und Landsmann Jo-Wilfried Tsonga begeisterten das Publikum während ihrer Partie mit einer fussballerischen Einlage:

[** videoembed:big_link=>'1',platformid=>'1',mode=>'inline_2010',id=>'690641',width=>'465' **] (Video: Tennis TV via Twitter)

red

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