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Böse Zahlen und ein Zwicken im Rücken

Das erste Viertel der Tennissaison 2013 ist vorbei – und Roger Federers Zahlen sehen alarmierend aus. Doch sind sie es wirklich?

«Roger hat nicht so gekämpft wie normal»: In Indian Wells wunderte sich Rafael Nadal über Roger Federers schwachen Auftritt. (14. März 2013)
«Roger hat nicht so gekämpft wie normal»: In Indian Wells wunderte sich Rafael Nadal über Roger Federers schwachen Auftritt. (14. März 2013)
Keystone
Überraschung: Im ersten Duell mit einem Top-3-Spieler nach seiner über siebenmonatigen Verletzungspause setzte sich Nadal in zwei Sätzen gegen Federer durch.
Überraschung: Im ersten Duell mit einem Top-3-Spieler nach seiner über siebenmonatigen Verletzungspause setzte sich Nadal in zwei Sätzen gegen Federer durch.
Keystone
Final verpasst: Am Australian Open in Melbourne beisst sich Federer an Andy Murray die Zähne aus. 4:6, 7:6, 3:6, 7:6, 2:6 heisst es aus Sicht der Verlierers.
Final verpasst: Am Australian Open in Melbourne beisst sich Federer an Andy Murray die Zähne aus. 4:6, 7:6, 3:6, 7:6, 2:6 heisst es aus Sicht der Verlierers.
Keystone
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Roger Federer ist im Tenniszirkus auch dann ein Thema, wenn er seit Wochen keinen Wettkampf mehr bestritten hat. So auch nach dem Ende des ersten Saisonviertels, das für ihn den Sturz auf Platz 3 der Weltrangliste brachte, weil sein Rivale Andy Murray das Masters-1000-Turnier von Key Biscayne für sich entschied. Das allein ist nicht weiter tragisch. Der Blick auf die Jahreswertung erschreckt aber schon ein wenig: Dort ist Federer nur Achter – noch hinter dem Franzosen Richard Gasquet und mit nicht einmal halb so vielen Zählern wie der auf Platz 3 klassierte David Ferrer. So schlecht war der 17-fache Major-Champion statistisch seit einer Dekade nicht. Zudem hat Federer in den ersten drei Monaten des Jahres nur gerade einen Top-10-Spieler geschlagen, gegen Rafael Nadal blieb er in den Viertelfinals von Indian Wells beim 4:6, 2:6 chancenlos.

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