Zum Hauptinhalt springen

Champagnertennis zum Jahresstart

Roger Federer und Belinda Bencic halten sich am Hopman-Cup in Perth makellos. Die Schweizer Vorjahres­finalisten setzten sich an der Mixed-Exhibition auch gegen Russland mit 3:0 durch.

Können am Donnerstag gegen die USA um den Finaleinzug spielen: Roger Federer und Belinda Bencic.
Können am Donnerstag gegen die USA um den Finaleinzug spielen: Roger Federer und Belinda Bencic.
Getty Images
Roger Federer gewann sein Einzel gegen Karen Chatschanow mit 6:3 und 7:6.
Roger Federer gewann sein Einzel gegen Karen Chatschanow mit 6:3 und 7:6.
Getty Images
Nach seinem Startsieg schaute sich Federer das Einzel seiner Partnerin an.
Nach seinem Startsieg schaute sich Federer das Einzel seiner Partnerin an.
Will Russell/Getty Images
1 / 8

«Champagnertennis» sei das gewesen, schwärmte der Moderator in der Perth-Arena, nachdem die Schweizer zum Auftakt, noch im alten Jahr, Japan 3:0 besiegt hatten. Ihr Auftritt gegen Russland fiel noch überzeugender aus. Erst gewann Roger Federer in 80 Minuten eine hochklassige Partie gegen den 21-jährigen Karen Chatschanow (ATP 45) 6:3, 7:6 (10:8). Darauf kam Belinda Bencic gegen Anastasia Pawljutschenkowa zum 17. Sieg in Serie, dem ersten gegen eine Top-20-Spielerin seit 23 Monaten.

«Jetzt hoffen wir, dass wir den Final erreichen, nachdem wir ihn letztes Jahr gegen Frankreich verpassten», sagte Bencic, die gegen die Weltnummer 15 eine hervorragende Leistung zeigte und dank 38 Winnern 6:1, 3:6, 6:3 gewann. Entscheiden wird morgen die Begegnung mit dem Team der USA. Dieses besteht aus Coco Vandeweghe und Jack Sock, der gegen Japan aufgab (Hüfte). Die USA gewannen das geplatzte Mixed nur, weil Osaka vor ihm Forfait erklärte.

Bencics Aufschwung

Bencic war erst im September nach einer Handgelenkoperation und fünf Monaten Pause auf die Tour zurückgekehrt. Seither hat sie sich von Rang 318 auf 74 zurückgekämpft. An der Seite von Federer, mit dem sie sich jeweils auch einspielt und mit dem sie gemeinsam den Jahreswechsel feierte, gewann sie auch das bedeutungslos gewordene Mixed gegen die Russen. Sie sei schon etwas nervös gewesen, vor einem so grossen Publikum zu spielen, sagte die Ostschweizerin. Mit 13'943 Zuschauern wurde ein ­Tages­rekord registriert.

Federer war von Chatschanow gleich zum Auftakt gebreakt worden, war aber nach der Partie sehr zufrieden. «Er schlug so hart auf, dass ich mehr reagieren musste, als agieren konnte», sagte er. «Eine solche intensive Partie hatte ich gebraucht. Und wieder einmal ein Tiebreak zu spielen, tat auch gut.» Perth sei für ihn die ideale Vorbereitung für das Australian Open, zumal er auch in Westaustralien regelmässig freie Tage habe.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch