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Coach ist nicht gleich Coach

Ein Blick auf die Trainer der Tennisstars zeigt, dass jeder Spieler andere Bedürfnisse hat.

Roger Federer: Ein Trainer und ein Berater

Der Baselbieter hat schon mit diversen Coaches gearbeitet, er war aber auch erfolgreich, als er ohne Trainer unterwegs war. 2004 holte er beispielsweise im Alleingang drei Grand-Slam-Titel. Die Konstante an seiner Seite ist seit Jahren Severin Lüthi. Der Berner ist längst zum Freund und Vertrauten des Superstars geworden: Er sagt seinem Arbeitgeber ehrlich die Meinung, drängt sich nicht in den Vordergrund und erledigt auch Aufgaben, die nicht zwingend zum Pflichtenheft eines Coaches gehören. Obwohl sich Federer mit 32 Jahren im Spätherbst seiner Karriere befindet und die Technik nicht mehr entscheidend verändern kann, sucht er noch Wege, besser zu werden. Deshalb hat er das Schlägermodell gewechselt, deshalb hat er Stefan Edberg ins Boot geholt. Doch anders als Djokovic war ihm von Anfang an klar, dass der Schwede nicht als Haupttrainer taugen würde. Sein Jugendidol dient Federer als Quelle der Inspiration. «Stefan gibt mir kleine Hinweise, kleine Tipps. Er beobachtet, was läuft, und ich kann ihn immer fragen, wenn ich etwas wissen will», meint der 17-fache Grand-Slam-Champion. Die Hauptarbeit macht weiterhin Lüthi, auch am French Open. Edberg wird erst nach der zweiten Runde für ein paar Tage nach Paris kommen.

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