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«Da sagte ich: Ich mag diesen Ball nicht mehr sehen!»

Timea Bacsinszky brach die Saison ab und reiste als Rucksacktouristin einen Monat durch die Philippinen. Jetzt will die 30-Jährige den Spass am Tennis wiederentdecken.

«Ich brauchte mehr Reflexion als sonst.» Timea Bacsinszky nach einem schwierigen 2019.
«Ich brauchte mehr Reflexion als sonst.» Timea Bacsinszky nach einem schwierigen 2019.
Sébastien Agnetti (13 Photo)

Man hat in letzter Zeit nicht mehr so viel von Ihnen gehört. Wie geht es Ihnen?

Es geht mir gut. Es macht mir grossen Spass, hier dabei zu sein am Fed-Cup. Aber ja, 2019 war ein schwieriges Jahr für mich. Ich hatte es dringend nötig, einmal loszulassen, nicht ans Tennis zu denken, meinem Körper Zeit zu geben, sich zu erholen. Deshalb entschied ich mich in Seoul (Mitte September), meine Saison frühzeitig zu beenden. Alle waren total überrascht. Ich hätte am liebsten gesagt: «Wieso seid ihr überrascht? Roger nahm auch eine sechsmonatige Pause.» Vielleicht ist das bei ihm mehr akzeptiert, weil er älter ist und dann gleich wieder gewinnt, wenn er zurückkommt. Aber jeder führt seine eigene Karriere. Ich brauchte eine Pause. Auch wegen meiner ständigen Rückenschmerzen. Nicht, dass es einfach gewesen wäre. Natürlich stellte ich mir viele Fragen: Werde ich danach wieder spielen? Und was, wenn nicht? Ich führte lange Diskussionen mit mir selber.

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