Zum Hauptinhalt springen

Der Verband will den Titel versilbern

Der Triumph im Davis-Cup ist der jüngste in einer langen Reihe von Erfolgen. Obwohl Tennis eine auf sämtlichen Kontinenten betriebene Sportart ist, vermögen sich immer wieder Schweizerinnen und Schweizer an der Spitze zu behaupten.

Triumphales Nachhausekommen: Die Davis-Cup-Delegation um Stan Wawrinka und Roger Federer (v.r.) wird in Lausanne von rund 10'000 Leuten gefeiert.
Triumphales Nachhausekommen: Die Davis-Cup-Delegation um Stan Wawrinka und Roger Federer (v.r.) wird in Lausanne von rund 10'000 Leuten gefeiert.
Keystone

Roger Federer meinte am Sonntagnachmittag in Lille, es sei ein wunderbarer Tag für den Schweizer Sport. «Wir sind ein kleines Land, wir gewinnen nicht alle zwei Wochen einen grossen Event.» Die Aussage mag sprachlogisch nicht korrekt sein, aber die Botschaft ist verständlich. Und sie ist inhaltlich grundsätzlich richtig. Doch gerade im Tennis führen Athleten aus unserem Land die Gesetze der Wahrscheinlichkeit seit geraumer Zeit ad absurdum. Seit 1997 hat insgesamt während ziemlich genau zehn Jahren ein Schweizer (Federer) oder eine Schweizerin (Martina Hingis) die ATP- oder WTA-Weltrangliste angeführt.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.