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Die Tennisstars sehen wieder rot

Für Roger Federer und Stanislas Wawrinka könnte es bei der Eröffnung der Sandsaison in Monte Carlo zu Duellen mit Rafael Nadal und Novak Djokovic kommen.

Der Sandkönig: Rafael Nadal geht als Nummer 1 ins Turnier von Monaco.
Der Sandkönig: Rafael Nadal geht als Nummer 1 ins Turnier von Monaco.
Keystone
Ende einer Serie: Vergangenes Jahr musste Rafael Nadal in Monte Carlo nach 8 Siegen in Folge Novak Djokovic den Vortritt lassen.
Ende einer Serie: Vergangenes Jahr musste Rafael Nadal in Monte Carlo nach 8 Siegen in Folge Novak Djokovic den Vortritt lassen.
Keystone
Im Aufwind: Nach dem Sieg im Davis Cup gegen Kasachstan sind auch Stanislas Wawrinka und Roger Federer im Fürstentum mit von der Partie.
Im Aufwind: Nach dem Sieg im Davis Cup gegen Kasachstan sind auch Stanislas Wawrinka und Roger Federer im Fürstentum mit von der Partie.
Keystone
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Die Auslosung am Masters in Monaco liest sich wie eine kleine Ausgabe des French Open in Paris. Rafael Nadal führt als Nummer 1 der Welt das Tableau an, obwohl er im vergangenen Jahr gegen Novak Djokovic im Final eine empfindliche Niederlage einstecken musste. Der Serbe entthronte den spanischen Sandkönig, nachdem dieser das Turnier im Fürstentum zuvor achtmal gewinnen konnte.

Und auch dieses Jahr führt kein Weg an Nadal vorbei, auch wenn er selbst gegenüber der Konkurrenz keinen Vorteil auf Sand sieht. Die Umstellung nach der Hartplatzsaison sei für ihn genauso schwierig wie für alle anderen, sagte Nadal an der Medienkonferenz in Monte Carlo. «Man darf nicht vergessen, dass ich nur fünf oder sechs Turniere pro Jahr auf Sand spiele. Deshalb trainiere ich in der Zwischensaison auch nicht auf dieser Unterlage.»

Zeit für Revanche

Erster grosser Herausforderer für Nadal wird mit grösster Wahrscheinlichkeit im Viertelfinal Landsmann David Ferrer sein. Wobei eine Runde zuvor der Russe Michail Juschni nicht zu unterschätzen ist. Im Halbfinal könnte es zur Wiederauflage des Australian-Open-Finals mit Stanislas Wawrinka kommen. Der Lausanner hat nach seinem ersten Grand-Slam-Titel empfindliche Rückschläge in Indian Wells und Miami einstecken müssen – im Davis-Cup mit dem Sieg gegen Kasachstan aber wieder etwas Moral getankt.

In der unteren Tableauhälfte dürfen sich die gut betuchten Tennisfans auf ein weiteres Tête-à-Tête zwischen Novak Djokovic und Roger Federer freuen. Die neu gewonnene Konstanz führte Federer diese Saison schon in einen Halbfinal und ein Endspiel gegen Djokovic. In Dubai konnte sich der Schweizer souverän durchsetzen und gewann darauf den Final gegen Tomas Berdych, in Indian Wells liess der Serbe wieder die Muskeln spielen.

Nostalgie bei Federer

Doch Federer scheint bereit, das Duell jederzeit wieder für sich zu entscheiden. Zumindest die Vorfreude auf Monaco ist beim 17-fachen Majorsieger virtuell spürbar. Federer twitterte vergangene Woche ein Foto von seinen Schuhen und den vom roten Sand verfärbten Socken: «Zurück auf meiner geliebten Asche – hier hat alles für mich begonnen!»

Die schönen Erinnerungen an seine Jugendzeit täuschen aber nicht darüber hinweg, dass er während seiner Karriere auf Sand weit weniger erfolgreich agierte als auf Hartplatz oder Rasen. Es sei aber ein Trugschluss, zu glauben, der rote Belag komme ihm nicht entgegen, so Federer. «Nur die Presse denkt, ich würde ihn nicht mögen! Aber in Wahrheit liebe ich ihn!»

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