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Djokovic besiegt die Gerüchte

Während Juan Martin del Potro und Jo-Wilfried Tsonga am Masters-1000-Turnier von Toronto strauchelten, tat Novak Djokovic etwas für sein ramponiertes Selbstvertrauen.

Ein Sieg fürs Selbstvertrauen: Novak Djokovic (ATP 2).
Ein Sieg fürs Selbstvertrauen: Novak Djokovic (ATP 2).
Keystone

Zu Beginn dieser Woche hatte Novak Djokovics Jugendtrainerin Jelena Gencic mit einer Bemerkung grosses Aufsehen erregt. Sie sorge sich um die Psyche des Tennisstars und sei sicher, dass er aufgrund persönlicher Probleme seit Anfang April kein Turnier mehr gewonnen habe. Nun feierte Djokovic zumindest einen Teilerfolg gegen die Gerüchte. Der Serbe setzte sich im ersten Match nach Olympia gegen seinen Trainingspartner und letztjährigen Wimbledon-Viertelfinalisten Bernard Tomic mit 6:2, 6:3 durch. In der nächsten Runde trifft er auf den US-Amerikaner Sam Querrey, einen starken Aufschläger.

«Für den ersten Match war es eine solide Vorstellung», sagte Djokovic nach der Partie gegen Tomic. «Ich hatte Mühe, den Rhythmus zu finden, wie die anderen Spieler, die spät von den Olympischen Spielen gekommen sind. Es ist wirklich schwierig. Wir sind noch nicht einmal zwei Tage hier und haben erst ein paar Trainings absolviert. Alles hier ist anders: die Bedingungen, die Zeitzone, wie der Ball springt. Aber ich liebe es, auf Hardcourts zu spielen, das ist meine Unterlage.»

Für Juan Martin del Potro, Djokovics Bezwinger im Spiel um Olympiabronze, endete das Turnier von Toronto dagegen schon in der zweiten Runde. Der Argentinier scheiterte mit 4:6, 6:7 am Tschechen Radek Stepanek. Jo-Wilfried Tsonga, der im Doppel Silber geholt hatte, unterlag seinem französischen Landsmann Jérémy Chardy 4:6, 6:7. Olympiasieger Andy Murray dagegen gab sich keine Blösse, der Brite bezwang Flavio Cipolla aus Italien klar mit 6:1, 6:3.

Die Russin Maria Scharapowa erklärte derweil für das WTA-Turnier von Montreal Forfait. Sie habe in London eine schwere Magenverstimmung aufgelesen. Diese Probleme seien auch der Grund für die 0:6-1:6-Niederlage im Olympiafinal gegen Serena Williams gewesen.

Zum kompletten Tableau des Masters-1000-Turniers von Toronto

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