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Djokovic erster Finalist in Indian Wells

Der Weltranglistenerste Novak Djokovic setzt sich gegen Andy Murray mühelos durch, obwohl er nicht seinen besten Tag hat.

Nach 1:28 Stunden am Ziel: Novak Djokovic.
Nach 1:28 Stunden am Ziel: Novak Djokovic.
Keystone

In der Wiederholung des Australian-Open-Finals machte Andy Murray nie den Eindruck, Novak Djokovic gefährden zu können. Er bewegte sich schlecht und schien sich unwohl zu fühlen auf dem Centre Court von Indian Wells. Der Schotte geriet sofort 0:3 und dann 1:5 in Rückstand.

Djokovic liess sich von den Problemen Murrays irritieren und agierte zögerlich und fehlerhaft. Der Serbe kam aber nie ernsthaft in Bedrängnis. Nach nur 1:28 Stunden brachte er den überraschend deutlichen 6:2, 6:3-Sieg ins Trockene – den sechsten hintereinander gegen Murray seit Wimbledon 2013.

Der 27-jährige Brite bekundete augenscheinlich Mühe mit der frühen Spielzeit (11 Uhr). Immer wieder beklagte er sich lautstark bei seiner Entourage, dass er den Ball nicht spüre und nie um diese Zeit trainiert habe. Eine erstaunliche Aussage für einen Spieler mit seiner Erfahrung, zumal er in dieser Woche immer am Tag und bei Sonnenschein gespielt hatte. Letztlich standen bei ihm sieben Gewinnschläge und sage und schreibe 29 unerzwungene Fehler in der Statistik. Auch Djokovic (15 Winner, 27 Fehler) spielte alles andere als überragend.

Der Serbe erreichte immerhin ohne Satzverlust seinen fünften Final in der kalifornischen Wüste. Dreimal – 2008, 2011, 2014 – gewann er in Indian Wells den Titel. Mit einem vierten Triumph würde er zu Rekordsieger Roger Federer aufschliessen.

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