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Djokovic zeigt keine Schwächen

Wie Roger Federer startete auch Novak Djokovic ohne Satzverlust ins French Open. Der Serbe gewann gegen den Italiener Potito Starace (ATP 97) 7:6, 6:3, 6:1.

Beweglich, beweglicher, Djokovic: Der Turnierfavorit aus Serbien in Aktion.
Beweglich, beweglicher, Djokovic: Der Turnierfavorit aus Serbien in Aktion.
Keystone

Novak Djokovics 22. Sieg in Folge an einem Grand-Slam-Turnier erfolgte im Steigerungslauf. Nach einem verhaltenen Start fand der Weltranglistenerste immer besser ins Spiel. Am Ende entledigte er sich der Aufgabe souverän in etwas mehr als zwei Stunden.

Nach dem Spiel lancierte Djokovic noch eine gelungene Charmeoffensive. Er stand dem ehemaligen Topspieler Cédric Pioline, der auf dem Hauptcourt die Platzinterviews führt, in Französisch Rede und Antwort und versprach dies während der gesamten zwei Turnierwochen so zu handhaben, wie es auch Federer tut. Der Schweizer ist bezüglich Sprachbeherrschung allerdings weiterhin im Vorteil.

Hewitt und Roddick out

In der 2. Runde bekommt es Djokovic nicht mit der früheren Nummer 1 Lleyton Hewitt (ATP 176), sondern mit Blaz Kavcic (ATP 99) zu tun. Hewitt unterlag dem Slowenen fast vier Monate nach seinem letzten Match auf der Tour in vier Sätzen. Dass der 31-jährige Australier die Wildcard der Veranstalter überhaupt annehmen konnte, verdankte er einer Operation. Mit zwei Schrauben und einer Metallplatte wurde vor einigen Wochen sein ramponierter grosser Zeh am linken Fuss stabilisiert. Mehr als fast vier Stunden erbitterten Widerstand konnte Hewitt aber nicht leisten.

Mit Andy Roddick (ATP 33) scheiterte ein weiterer ehemaliger Weltranglistenerster in der 1. Runde. Der 29-jährige Amerikaner unterlag im Duell zweier möglicher Drittrundengegner von Federer dem ein Jahr älteren Franzosen Nicolas Mahut (ATP 89) 3:6, 3:6, 6:4, 2:6. Erstaunlich ist die Niederlage von Roddick nicht. In der vergangenen Woche hatte er in Düsseldorf beim World Team Cup seine ersten drei Auftritte in dieser Saison auf der ungeliebten Unterlage alle verloren. In Paris scheiterte er bei zehn Teilnahmen fünfmal in der Startrunde.

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