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Ein Albtraum für Federer und Djokovic?

Der 2,06 Meter lange US-Amerikaner John Isner könnte am olympischen Tennisturnier zum grossen Spielverderber für die Stars werden. Das glaubt zumindest der siebenfache Major-Champion John McEnroe.

2,06 Meter lang und trotzdem erstaunlich beweglich: John Isner (ATP 11).
2,06 Meter lang und trotzdem erstaunlich beweglich: John Isner (ATP 11).
Keystone

Wenn am 28. Juli die Jagd auf die Olympia-Medaillen im Tennis beginnt, sind die Favoritenrollen klar verteilt. Die Wettanbieter gehen davon aus, dass der Nachfolger des verletzten Rafael Nadal, der 2008 in Peking triumphierte, mit grösster Wahrscheinlichkeit entweder Roger Federer, Novak Djokovic oder Andy Murray heisst. John McEnroe, der vor Wimbledon Federers 17. Grand-Slam-Titel voraussagte, bringt aber einen weiteren Spieler ins Gespräch: seinen US-Landsmann John Isner, die Nummer 11 des ATP-Rankings. «Da mit Ausnahme des Finals nur auf zwei Gewinnsätze gespielt wird, kann er für alle ein Albtraum sein. Der Modus macht sehr vieles möglich», erklärte McEnroe an einem PR-Termin für seinen Show-Match gegen Pete Sampras am 22. September.

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