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Er soll das Loch nach Federer stopfen

Der 12-jährige Zürcher Marko Osmakcic ist in den Kreis der weltbesten Tennisspieler seiner Altersklasse aufgestiegen. Sein Vater setzt die Messlatte: «Extrem gut sein und eine Legende werden.»

Kann er in die Fussstapfen Federers treten? Seinen bislang grössten Pokal küsste Marko Osmakcic vor zwei Wochen am French Open in Paris. Foto: PD
Kann er in die Fussstapfen Federers treten? Seinen bislang grössten Pokal küsste Marko Osmakcic vor zwei Wochen am French Open in Paris. Foto: PD

Weil seiner Familie das Geld für die Hallenmiete fehlte, musste Marko Osmakcic bis vor rund einem Jahr auch bei sibirischen Temperaturen im Freien trainieren. Wenn der Platz vereist war, machte ihn Vater Franjo, ein Ingenieur aus Kroatien, mithilfe von Salz bespielbar. Heute sagt Osmakcic senior: «Der Winter war ein grosses Problem für uns, manchmal froren sogar die Bälle ein.» Aufgeben kam für ihn trotz aller Widerstände nicht infrage. Schliesslich war er stets davon überzeugt, dass es seine Sprösslinge Marko und Mario (14) in ihrem Sport zu etwas bringen können, auch wenn ein Tennislehrer vor drei Jahren das Gegenteil behauptete.

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