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«Es heisst schnell: Das arme Kind!»

Ivan Bencic erzählt in Wimbledon im Interview, wie seine Tochter Belinda zur Spitzenspielerin geworden ist. Er sagt, er habe die Tenniskarriere der heute 17-Jährigen nicht schon vor deren Geburt geplant.

Belinda Bencic begann schon früh mit systematischem Training. Am Donnerstag bestreitet sie in Wimbledon die Zweitrundenpartie gegen Victoria Duval.
Belinda Bencic begann schon früh mit systematischem Training. Am Donnerstag bestreitet sie in Wimbledon die Zweitrundenpartie gegen Victoria Duval.
Keystone

«Ivan!», ruft jemand auf der Terrasse des Spielerbereichs in Wimbledon. Instinktiv dreht sich Ivan Bencic um – doch es ist jemand anderes, als er gemeint hat. «So viele Ivans in dieser Welt», sagt der Ostschweizer, der 1968 als 5-Jähriger aus der Tschechoslowakei in die Schweiz flüchtete.

Heute ist der ehemalige Versicherungsmakler nur noch rund 150 Tage pro Jahr zu Hause, die übrige Zeit tingelt er mit seiner Tochter Belinda als Betreuer durch den Tenniszirkus. Die 17-Jährige spielt heute gegen Victoria Duval aus den USA um den Einzug in die dritte Runde. Ivan Bencic setzt sich für das Interview zu seiner Frau und seinem Sohn an den Tisch.

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