Zum Hauptinhalt springen

Nishikori und Cilic spielen um den Titel

Kei Nishikori steht zum zweiten Mal nach 2011 im Final der Swiss Indoors in Basel. Der Japaner trifft im Endspiel auf Marin Cilic.

fal
Mit einem Bein schon ausgeschieden: Kei Nishikori schafft noch die Wende im ersten Halbfinal der Swiss Indoors. (29. Oktober 2016)
Mit einem Bein schon ausgeschieden: Kei Nishikori schafft noch die Wende im ersten Halbfinal der Swiss Indoors. (29. Oktober 2016)
Fabrice Coffrini, AFP
Im Final trifft Nishikori auf Marin Cilic, die Nummer 12 der Welt. Der Kroate...
Im Final trifft Nishikori auf Marin Cilic, die Nummer 12 der Welt. Der Kroate...
Georgios Kefalas, Keystone
...schlägt den überraschenden Mischa Zverev in drei hart umkämpften Sätzen mit 4:6, 7:5, 6:3. Der Deutsche (ATP 72) und ältere Bruder von Alexander...
...schlägt den überraschenden Mischa Zverev in drei hart umkämpften Sätzen mit 4:6, 7:5, 6:3. Der Deutsche (ATP 72) und ältere Bruder von Alexander...
Georgios Kefalas, Keystone
...wird im Ranking einen gewaltigen Sprung nach vorne machen.
...wird im Ranking einen gewaltigen Sprung nach vorne machen.
Fabrice Coffrini, AFP
Gescheitert: Stan Wawrinka scheidet im Viertelfinal gegen den starken Deutschen Mischa Zverev in drei Sätzen aus. Auch im 13. Anlauf platzt der Traum des Westschweizers vom Finaleinzug in Basel. (28. Oktober 2016)
Gescheitert: Stan Wawrinka scheidet im Viertelfinal gegen den starken Deutschen Mischa Zverev in drei Sätzen aus. Auch im 13. Anlauf platzt der Traum des Westschweizers vom Finaleinzug in Basel. (28. Oktober 2016)
Alexandra Wey, Keystone
Auftakt geglückt: Kei Nishikori setzt sich in der Startrunde in zwei Sätzen durch. (24. Oktober 2016)
Auftakt geglückt: Kei Nishikori setzt sich in der Startrunde in zwei Sätzen durch. (24. Oktober 2016)
Georgios Kefalas, Keystone
Der serbische Gegner Dusan Lajovic hält im ersten Satz dem Japaner entgegen. Danach ist er auf verlorenem Posten.
Der serbische Gegner Dusan Lajovic hält im ersten Satz dem Japaner entgegen. Danach ist er auf verlorenem Posten.
Georgios Kefalas, Keystone
Kraftvoll zum Punktgewinn: Im zweiten Satz zeigt die Nummer 5 der Welt, was sie drauf hat.
Kraftvoll zum Punktgewinn: Im zweiten Satz zeigt die Nummer 5 der Welt, was sie drauf hat.
Georgios Kefalas, Keystone
Hallo Basel, da bin ich: Nishikori ist gekommen, um die Swiss Indoors zu gewinnen.
Hallo Basel, da bin ich: Nishikori ist gekommen, um die Swiss Indoors zu gewinnen.
Keystone
Marin Cilic steht ebenfalls in Runde 2. Der Kroate, die Nummer 12 im ATP-Ranking, bezwingt...
Marin Cilic steht ebenfalls in Runde 2. Der Kroate, die Nummer 12 im ATP-Ranking, bezwingt...
Georgios Kefalas, Keystone
...den Russen Michail Juschni (ATP 52) mit 6:4, 6:2.
...den Russen Michail Juschni (ATP 52) mit 6:4, 6:2.
Georgios Kefalas, Keystone
Das 500er-Turnier in der St. Jakobshalle wird mit einem Showact am frühen Montagabend eröffnet.
Das 500er-Turnier in der St. Jakobshalle wird mit einem Showact am frühen Montagabend eröffnet.
Georgios Kefalas, Keystone
1 / 14

Kei Nishikori, die Nummer 5 im Ranking, bezwang den Luxemburger Gilles Muller (ATP 37) 4:6, 7:6, 6:3, während sich der Kroate Marin Cilic (ATP 12) mit 4:6, 7:5, 6:3 gegen den deutschen Aussenseiter Mischa Zverev, die Nummer 72 der Welt, mühevoll durchsetzte.

Die Halbfinals verliefen ähnlich. Beide Favoriten setzten sich am Ende durch, mussten aber schwierige Momente überstehen. Cilic, der 4:6, 7:5, 6:3 gewann, stand im zweiten Satz beim Stand von 4:4 und 5:5 insgesamt drei Breakbällen gegenüber. Ein Break hätte wohl die Vorentscheidung zu seinen Ungunsten bedeutet. Mischa Zverev, der Viertelfinal-Bezwinger von Stan Wawrinka, konnte seine Chancen aber nicht nutzen und das rächte sich prompt. Etwas später holte sich Cilic mit seinem ersten Breakball der Partie den zweiten Satz mit 7:5.

Zverevs Sprung nach vorne

Zverev spielte wie schon am Freitag gegen Wawrinka eine starke Partie und brachte auch Cilic mit seinen Netzangriffen und Slice-Bällen ins Wanken. Er kam nie von seiner Taktik ab und befreite sich mit cleveren Spielzügen im dritten Satz auch aus argen Notlagen – bis zum achten Game. Da zog Cilic auf 5:3 davon. Obwohl der 29-jährige Deutsche, der ältere Bruder von Alexander, seinen zweiten ATP-Final nach jenem 2010 in Metz verpasst hat, kann er mit seiner Woche am Rheinknie zufrieden sein. Der Qualifikant wird in der Weltrangliste etwa 20 Plätze gut machen und auf Rang 52 vorstossen. Zudem darf er nächste Woche beim Masters 1000 in Paris-Bercy starten.

Cilic, der 2014 das US Open im Final gegen Nishikori gewann, bestreitet am Sonntag um 14.30 Uhr schon sein zweites Endspiel in der Schweiz. Im Mai unterlag er in Genf Wawrinka. Den einzigen Titel in diesem Jahr holte er beim Masters 1000 in Cincinnati. Ein Ziel hat Cilic, der Ende November mit Kroatien den Davis-Cup-Final gegen Argentinien bestreitet, schon mit dem Einzug in den Basler Final erreicht. Er wird am Montag im Jahresranking auf Platz 9 vorstossen, dem letzten Platz, der zur Teilnahme an den ATP Finals in London berechtigt. Diesen muss er nun nächste Woche in Paris-Bercy verteidigen, um dann tatsächlich zum zweiten Mal das Saisonfinale der besten acht zu bestreiten.

Mit einem Bein schon draussen

Nishikori gewann nach abgewehrten Matchbällen gegen den Luxemburger Muller (ATP 37) 4:6, 7:6 (7:3), 6:3 und steht nach 2011 zum zweiten Mal im Final der Swiss Indoors. Der Aussenseiter spielte stark und setzte den Japaner mit seinem offensiven Spiel unter Druck. Im ersten Satz nahm er ihm vom 2:4 bis zum 6:4 zweimal den Aufschlag ab. Ein kleines Kunststück: Nishikori hatte in den ersten drei Partien in Basel, darunter im Viertelfinal gegen Juan Martin Del Potro, seinen Service nie abgeben müssen.

Muller, der die beste Saison seiner Karriere zeigt, spielte in den ersten beiden Sätzen entfesselt auf und besass beim Stand von 5:4 im zweiten Umgang zwei Matchbälle. Nishikori wehrte beide ab, einen davon mit einem schönen Lob. Im Entscheidungssatz zog der 26-jährige Asiate mit dem 4:2 entscheidend davon und liess sich danach nicht mehr stoppen. Er strebt am Sonntag seinen 12. ATP-Titel an, den zweiten in diesem Jahr. 2011 war er in Basel deutlich mit 1:6, 3:6 an Roger Federer gescheitert.

(SDA)

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch