Federer besteht den Härtetest

Roger Federer siegt gegen Gaël Monfils mit 6:0, 4:6 und 7:6 (7:3) und steht im Viertelfinal des Madrid Open.

Der entscheidende Moment im dritten Satz: Federer gelingt das Rebreak. (Video: SRF)

Roger Federer besteht in Madrid seinen ersten Härtetest. Er schlägt im Achtelfinal den Franzosen Gaël Monfils nach zwei abgewehrten Matchbällen. Auch Stan Wawrinka ist eine Runde weiter.

Im ersten Satz, den er in lediglich 19 Minuten für sich entschieden hatte, knüpfte Federer nahtlos an die Vorstellung zwei Tage zuvor an, als er Monfils' Landsmann Richard Gasquet klar in zwei Sätzen bezwungen hatte. Doch mit der krassen Überlegenheit wars danach vorbei. Aus dem vermeintlich neuerlichen Spaziergang wurde ein echter Härtetest, den Federer nur mit viel Mühe bestand.

Monfils vergibt 2 Matchbälle

Monfils fand nach dem klaren Verdikt im ersten Durchgang immer besser ins Spiel. Zudem unterliefen Federer zu viele unerzwungene Fehler, um das Geschehen auf dem Court gegen den Franzosen weiter zu dominieren. Doch als vieles für Monfils sprach, als er im dritten Satz mit Break 4:1 vorne lag, vermochte sich Federer wie schon so oft in einer heiklen Situation nochmals zu steigern. Nach zwei abgewehrten Matchbällen beim Stand von 5:6 behielt er im Tiebreak das bessere Ende für sich.

Mit diesem Sieg erreicht Roger Federer den nächsten Meilenstein. Es ist der 1200. Sieg in der ATP-Tour für den 37-Jährigen.

Im Viertelfinal trifft Federer am Freitag auf den Österreicher Dominic Thiem. Gegen die Nummer 5 der Weltrangliste hat Federer das letzte Duell Mitte März im Final in Indian Wells verloren. Thiem ist einer der wenigen Spieler, die gegen Federer eine positive Bilanz vorweisen können. In den Direktvergleichen führt er mit 3:2 Siegen.

Klarer Sieg für Wawrinka

Wawrinka hatte gegen Nishikori weit weniger Mühe. Der Waadtländer schlug den Weltranglisten-Siebten 6:3, 7:5 (7:3). Nächster Gegner von Wawrinka ist entweder der Spanier Rafael Nadal oder der junge Amerikaner Frances Tiafoe.

Wawrinka schlug Nishikori zum zweiten Mal in Folge. Schon im Februar im Halbfinal des Turniers in Rotterdam hatte er den Japaner bezwungen.

SDA

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