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Federer, der moderne Klassiker

Simon Graf, Tennis-Experte von Redaktion Tamedia, bloggt für Sie aus Wimbledon. Heute über die Schwierigkeiten bei der Produktion eines Tennis-Champions.

Nahe an der Perfektion: Roger Federer.
Nahe an der Perfektion: Roger Federer.
Keystone

Ein amerikanischer Kollege sagte mir einmal, wir könnten froh sein, dass in den USA die besten Athleten nicht Tennis wählen würden, sondern eine Karriere in den grossen «Profisportarten» (American Football, Baseball, Basketball) anstreben. Sonst würde der weisse Sport von ihnen dominiert wie noch nie. Ich glaube, er lag falsch. In den USA wird so viel Geld ins Tennis gesteckt wie noch nie, die Zahlen an der Basis steigen ständig, der Sport hat sich seinen Weg in alle Gesellschaftsschichten gebahnt, und doch sieht es an der Spitze so düster aus wie lange nicht mehr. Andy Roddick muss seit Jahren die US-Flagge hochhalten. Und immer, wenn er auf grosser Bühne verloren hat, muss er sich grundsätzliche Fragen anhören.

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