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Federer kommt erst an dritter Stelle

Der Baselbieter ist in Wimbledon als Nummer 3 gesetzt. Die Tableaus werden von Rafael Nadal und Novak Djokovic angeführt.

Kein Spielraum: Roger Federer wird in Wimbledon als Nummer 3 gesetzt.
Kein Spielraum: Roger Federer wird in Wimbledon als Nummer 3 gesetzt.
Keystone

Beim einzigen Grand-Slam-Turnier, das sich bei der Aufstellung der Setzliste nicht konsequent an die Weltrangliste hält, werden Nadal und Djokovic die zwei Tableaus anführen. Spielraum, um den sechsfachen Champion Federer besser zu setzen, besassen die Organisatoren nicht. Seit 2002 sorgt nach Absprache mit der ATP ein Rechensystem für die automatische Zusammenstellung der Setzliste. Dabei wird die Weltrangliste als Grundlage genommen und die in den vorhergehenden zwölf Monaten bestrittenen Rasenturniere deutlich stärker gewichtet als Events auf anderen Unterlagen.

Federer brachte dies gegenüber Nadal und Djokovic keinen Vorteil. Der Schweizer schied in Wimbledon letztes Jahr im Viertelfinal aus. Djokovic erreichte den Halbfinal, Nadal gewann das Turnier. Am Freitag wird Federer entweder in die Tableauhälfte von Nadal oder Djokovic gelost.

Forfait von Clijsters

Bei den Frauen stellt ein Komitee die Setzliste zusammen. Dementsprechend grösser sind die Abweichung gegenüber der Weltrangliste. Profitiert haben davon in erster Linie die beiden Williams-Schwestern, die erst in dieser Woche nach langer Verletzungspause ihr Comeback gegeben, aber zusammen neun der letzten elf Wimbledon-Titel gewonnen haben. Titelverteidigerin Serena (WTA 26) geht nach dem Forfait von Kim Clijsters (WTA 2) als Nummer 7 ins Rennen, Venus (WTA 33) als Nummer 23. Topgesetzt ist die Weltranglisten-Führende Caroline Wozniacki.

si/fal

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