«Federer mit dem Privatjet, Wawrinka mit dem Zug»

Was hat Mirka Federer zu Stan Wawrinka während des Halbfinals in London gesagt? Wer reiste wie nach Lille? Was sagen die Franzosen? Verschiedene Medien haben Antworten.

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«Le Mystère Federer»Das Mysterium Federer, Haupttitel auf der Frontseite der «L’Equipe», in der die Berichterstattung über den Davis-Cup-Final das dominierende Thema ist.

«Und falls sie sich selbst zerstört hätten?»Die bange Schlagzeile in der Sportzeitung zum Schweizer Duell im Halbfinal von London, das Roger Federer körperlich und Stan Wawrinka mental angeschlagen zurückliess.

«Seit Sonntag erlebt das Schweizer Davis-Cup-Team einen komischen Horrorfilm.»«L’Equipe» beschreibt den möglichen Seelenzustand der Schweizer und hofft wohl insgeheim auf einen geschwächten Finalgegner in Lille.

«Ich glaube, es handelt sich bei Federers Absage um eine Vorsichtsmassnahme.»Weniger dramatisch sieht es Federers früherer Coach Paul Annacone. Er gibt sich in der «New York Times» zumindest verhalten optimistisch.

«Ich bin sicher, dass Federer am Freitag wieder auf dem Platz stehen wird.»Auch Thierry Champion, der Ex-Trainer von Gaël Monfils und Julien Benneteau, glaubt an den Einsatz von Federer, wie er in einer TV-Show festhielt.

«Wir befassen uns mit der Schweiz und nicht mit Federer.»Der französische Team-Captain Arnaud Clément mag keine Spekulationen. Er blendet auf dem Onlineportal «RMC Sport» die Verletzung von Federer aus.

«Ohne Federer hat die Schweiz praktisch keine Chance.»Guy Forget, der einstige Captain des französischen Teams, sähe schwarz für die Schweiz und würde einen Einsatz Federers begrüssen.

«Federer - Wawrinka: ‹Je t’aime moi non plus›»«Federer - Wawrinka: ‹Ich liebe dich . . . Ich dich auch nicht›», titelt die «L’Equipe». Sie will offensichtlich einen Keil zwischen die beiden Schweizer Stars treiben und zitiert den französischen Hit-Chanson «Je t’aime . . . moi non plus» von Serge Gainsbourg und Jane Birkin.

«Cry, baby, cry»«Weine, Baby, weine». Gemäss den Franzosen soll dieser laute Zwischenruf während des Londoner Halbfinals von Roger Federers Frau Mirka an die Adresse von Davis-Cup-Kollege Wawrinka der Grund für die atmosphärischen Störungen sein. Bezug nehmen die Franzosen auf die «Tribune de Genève».

«Das kannst Du nicht machen – nicht in diesem Moment!»Der «Blick» hat die Antwort gehört. Laut dem Blatt soll Wawrinka dies Richtung Federer-Box gerufen haben.

«Federer kommt mit dem Privatjet, Wawrinka mit dem Eurostar.»Das Onlineportal Tennismagazine.fr macht schon Spannungen zwischen den beiden Schweizern aufgrund der getrennten Transportmittel zum Davis-Cup-Final nach Lille aus.

Federer kommt in Lille mit dem Privatjet an: Das Video von «L'Equipe».

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