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Federers Absage macht Nadal zur Nummer 1

Roger Federer hat für das 1000er-Masters-Turnier in Cincinnati (Ohio) abgesagt. Er will gesundheitlich keine Risiken eingehen.

Vorsichtsmassnahme: Roger Federer zwickt es im Rücken. (13. August 2017)
Vorsichtsmassnahme: Roger Federer zwickt es im Rücken. (13. August 2017)
André Pichette, Keystone
Nach der Absage von Federer für das Turnier in Ohio ist klar, dass Rafael Nadal bald wieder die Nummer 1 wird.
Nach der Absage von Federer für das Turnier in Ohio ist klar, dass Rafael Nadal bald wieder die Nummer 1 wird.
Minas Panagiotakis/Getty Images
Keine Erholung für den Maestro: Mit Cincinnati und dem US Open stehen in den kommenden Wochen zwei weitere grosse Turniere an.
Keine Erholung für den Maestro: Mit Cincinnati und dem US Open stehen in den kommenden Wochen zwei weitere grosse Turniere an.
Paul Chiasson/The Canadian Press via AP
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Schlechte Nachrichten für die vielen Fans von Tennis-Ass Roger Federer. Der Baselbieter muss seine Teilnahme am Masters-1000-Turnier von Cincinnati absagen. Federer leidet unter Rückenbeschwerden und wollte auch im Hinblick auf das in weniger als zwei Wochen beginnende US Open kein Risiko eingehen.

Federer hatte bereits nach dem am Sonntag verlorenen Final von Montreal gegen Alexander Zverev erklärt, seine Teilnahme am Turnier von Cincinnati sei offen. Der Rücken machte ihm bei der 3:6, 4:6-Niederlage ab Mitte des zweiten Satzes Sorgen.

Nadal sitzt bald auf dem Thron

Durch die Absage von Federer steht fest, dass Rafael Nadal ab kommenden Montag die neue Nummer 1 sein wird – zum ersten Mal seit Sommer 2014. Der Spanier löst den Schotten Andy Murray ab.

Die Gesundheit geht vor

Nun entschied sich also Federer, auf die Teilnahme am diese Woche stattfindenden Turnier von Cincinnati, das er siebenmal gewinnen konnte, zu verzichten. «Die Gesundheit geht vor, ich darf jetzt keinen Blödsinn machen», betonte er. Bis auf den Misston zum Ende war das Turnier in Montreal ein Erfolg für Federer. Er habe sich die ganze Woche okay gefühlt. Zwar erklärte er, «hie und da ein wenig Muskelschmerzen» verspürt zu haben. «Aber das ist normal nach den Ferien und beim ersten Hartplatzturnier.»

Grund zu übermässiger Sorge besteht wohl auch wegen der Rückenbeschwerden nicht. Federer bekundete schon oft Probleme mit dem Rücken; so zum Beispiel 2003 in Wimbledon, als er vor seinem Achtelfinal gegen Feliciano Lopez nahe davor war, Forfait zu erklären – und wenige Tage später seinen ersten von bis jetzt 19 Grand-Slam-Titeln feierte.

Lieber die Nummer 1 zum Jahresende

Die Absage für Cincinnati wird ihm schwer gefallen sein. Zum einen, weil er dort fast immer gut gespielt hat, zum anderen, weil er im Bundesstaat Ohio an die Spitze der Weltrangliste hätte zurückkehren können. Er wäre aber ohnehin lieber Ende Jahr Weltranglistenerster als jetzt vor dem US Open. «Dann könnte ich es die ganzen Ferien geniessen. Wenn ich es jetzt schon werde, muss ich nur all die Fragen der Journalisten beantworten», meinte er in Montreal lachend.

In Cincinnati haben sie derweil nichts zu lachen. Nachdem bereits Murray, Stan Wawrinka, Novak Djokovic, Marin Cilic und Kei Nishikori Forfait gegeben haben, kommt nun Federer hinzu. Mit nur einem Spieler aus den Top 6 ist es das schlechtest besetzte Masters-1000-Turnier aller Zeiten. Das allerdings kann nicht Federers Problem sein.

(SDA)

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