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Ferrer beendet das deutsche Tennismärchen

Der Höhenflug des talentierten Alexander Zverev beim ATP-Turnier in Hamburg ist zu Ende. David Ferrer erweist sich als eine Nummer zu gross.

Höhenflug zu Ende: Alexander Zverev fliegt im Halbfinal von Hamburg raus, hat aber eine grosse Zukunft vor sich.
Höhenflug zu Ende: Alexander Zverev fliegt im Halbfinal von Hamburg raus, hat aber eine grosse Zukunft vor sich.
Keystone

Der 17-jährige Lokalmatador Alexander Zverev unterlag dem Spanier David Ferrer in den Halbfinals des ATP-500-Turniers am Hamburger Rothenbaum nach 55 Minuten 0:6, 1:6. Zuvor hatte Zverev seine ersten vier Siege auf der ATP-Tour gefeiert und sich damit unter die Top 200 der Weltrangliste gespielt.

Nach dem Halbfinal bekam der Verlierer Trost vom Sieger. «Er spielt beeindruckend und hat eine grosse Zukunft vor sich», erklärte Ferrer. Turnierdirektor Michael Stich, der oft mit Zverev trainiert, sieht vor allem in dessen Unbekümmertheit als ein Plus: «Er geht wie ein 17-Jähriger an die Sache und denkt gar nicht so viel darüber nach. Das macht vieles einfacher für ihn.»

Der an diesem Turnier topgesetzte Weltranglistensiebte Ferrer trifft im Final vom Sonntag auf den Argentinier Leonardo Mayer, der sich gegen den Augsburger Philipp Kohlschreiber 7:5, 6:4 durchgesetzte. Damit müssen die Tennisfans in Hamburg weiter auf einen Heimsieg warten. Als bislang letzter Deutscher hatte Stich vor 21 Jahren am Rothenbaum triumphiert.

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