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Franzosen griffen Wawrinka an

Nach dem Davis-Cup-Triumph kam es am offiziellen Dinner zu einem Zusammenstoss zwischen dem Romand und den französischen Spielern.

Gasquet, Tsonga, Simon und zwei weitere Teammitglieder sagten ihm gehörig die Meinung: Stan Wawrinka.
Gasquet, Tsonga, Simon und zwei weitere Teammitglieder sagten ihm gehörig die Meinung: Stan Wawrinka.
Keystone

Die Franzosen gaben sich nach dem Final in Lille als faire Verlierer, anerkannten in den offiziellen Interviews die Überlegenheit der Schweizer. Doch hinter den Kulissen rumpelte es. Wie «L’Equipe» erfuhr, kam es am Sonntagabend beim offiziellen Dinner in der Handelskammer in Lille zu einem Zusammenstoss zwischen Stan Wawrinka und mehreren französischen Spielern. Der Romand hatte im Überschwang mit einigen Seitenhieben die Gefühle der Verlierer verletzt – und das führte zu einem Wortgefecht vor den Toiletten.

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Wawrinka war friedlich mit Julien Benneteau am Diskutieren, als Richard Gasquet, Jo-Wilfried Tsonga, Gilles Simon und zwei weitere Teammitglieder dazustiessen und dem Schweizer gehörig die Meinung sagten. Gegen fünf Minuten sei angeregt diskutiert worden, mit Gasquet als französischem Wortführer, erzählte Benneteau. Körperlich sei Wawrinka aber nicht attackiert worden. Jener habe sich für seine Äusserungen entschuldigt, es habe aber das Einschreiten von Gaël Monfils gebraucht, um den Konflikt zu beenden. Der einzige französische Sieger war also der Besonnenste. (sg.)

Der lange, lange Weg zum helvetischen Tennis-Wunder: Lesen Sie im Multimedia-Special, was den Triumph beim Davis-Cup-Final erst möglich machte.

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