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Gegen eine Wand gelaufen

René Stauffer über die dritte Finalniederlage Roger Federers in Wimbledon, der wie vor zwölf Monaten an Novak Djokovic gescheitert ist.

Trost für den Verlierer: Djokovic und Federer unmittelbar nach dem Match.
Trost für den Verlierer: Djokovic und Federer unmittelbar nach dem Match.
Reuters
Ein Küsschen in Ehren: Der alte und neue Champion herzt den Pokal.
Ein Küsschen in Ehren: Der alte und neue Champion herzt den Pokal.
AFP
Bester Laune: Djokovics Frau Jelena strahlt trotz des verhangenen Himmels.
Bester Laune: Djokovics Frau Jelena strahlt trotz des verhangenen Himmels.
Reuters
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Roger Federer hatte mit seiner grandiosen Leistung im Halbfinal gegen Andy Murray die Erwartungen ins Unermessliche geschraubt und sich in den Augen vieler in die Favoritenrolle für diesen Wimbledonfinal manövriert. Das musste einfach sein Moment werden, dachten viele. Doch er agierte an diesem bewölkten, regnerischen Sonntag in London über weite Strecken zu normal, zu berechenbar und musste im 10. Wimbledonfinal seine 3. Niederlage hinnehmen. Das Warten auf den 18. Majortitel – sofern er denn noch kommen sollte – geht weiter, und eine bessere Chance als jetzt dürfte sich ihm nicht so rasch bieten, wenn überhaupt.

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