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Federer mit Kampf und Krampf in den Viertelfinal

Auch gegen Bautista Agut muss Federer über drei Sätze gehen. Im entscheidenden Moment dreht der Schweizer aber auf und entscheidet das Spiel.

Doch dann beginnt die grosse Stunde von Roberto Bautista Agut. Der 30-Jährige packt sein grösstes Tennis aus und dominiert den zweiten Satz deutlich.
Doch dann beginnt die grosse Stunde von Roberto Bautista Agut. Der 30-Jährige packt sein grösstes Tennis aus und dominiert den zweiten Satz deutlich.
Wang Zhao, AFP
Auch im dritten Satz kann Bautista Agut lange mithalten. Es riecht eigentlich alles nach einer Überraschung.
Auch im dritten Satz kann Bautista Agut lange mithalten. Es riecht eigentlich alles nach einer Überraschung.
Wang Zhao, AFP
Zweimal ging Federer nun über drei Sätze. Am morgigen Tag geht es für den Schweizer gegen Kei Nishikori. Alles andere als eine einfach Aufgabe.
Zweimal ging Federer nun über drei Sätze. Am morgigen Tag geht es für den Schweizer gegen Kei Nishikori. Alles andere als eine einfach Aufgabe.
Johannes Eisele, AFP
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Roger Federer steht beim Masters-1000-Turnier in Shanghai in den Viertelfinals. Der Baselbieter gewinnt in knapp zwei Stunden gegen den Spanier Roberto Bautista Agut (ATP 28) 6:3, 2:6, 6:4.

Auch der zweite Auftritt Federers in der chinesischen Metropole war ein ganz hartes Stück Arbeit. Ohne spielerisch zu brillieren behielt der als Nummer 1 gesetzte Federer gegen die Nummer 28 der Welt aber knapp die Oberhand. Nach 1:52 Stunden beendete er gegen Bautista Agut auch das achte Duell mit einem Sieg, verlor aber erstmals gegen den zähen Spanier einen Satz.

Zunächst hatte wenig auf einen Krimi hingedeutet. Federer gelang bereits zum 3:1 ein Break, das er souverän verteidigte. Auch im ersten Game des zweiten Satzes nahm er Bautista Agut gleich wieder den Aufschlag ab. Danach wurde es aber kompliziert. Im gesamten zweiten Satz brachte der 37-jährige Basler nur gerade ein Servicegame durch - und nach dem Satzausgleich musste er auch gleich zu Beginn des dritten Durchgangs eine Breakchance des sieben Jahre jüngeren Spaniers abwehren.

Vorhand-Winner brachte den Sieg

Danach fand er bei eigenem Aufschlag allerdings wieder zur gewohnten Stärke. Bis er selber das entscheidende Break markieren konnte, musste sich Federer allerdings lange gedulden, ehe ihm ein Vorhand-Winner das 5:4 und wenig später den Sieg brachte.

Im Viertelfinal gegen den wieder erstarkten Japaner Kei Nishikori (ATP 12) wird er sich am Freitag (ca. 14.00 Uhr Schweizer Zeit) aber wohl steigern müssen. Die letzten vier Duelle hat Federer allerdings seit 2014 allesamt gewonnen.

SDA/dho

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