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Wawrinka spaziert locker ins Endspiel

Stan Wawrinka bezwingt Pablo Carreño Busta klar in zwei Sätzen. Der Romand steht erstmals im Final von Indian Wells.

Überzeugend: Stan Wawrinka hat mit seinem Halbfinal-Gegner keine Probleme gekannt. (18. März 2017)
Überzeugend: Stan Wawrinka hat mit seinem Halbfinal-Gegner keine Probleme gekannt. (18. März 2017)
Matthew Stockman, AFP

Stan Wawrinka dominierte seinen Halbfinal in der kalifornischen Oase gegen Pablo Carreño Busta (ATP 23) und siegte in 65 Minuten 6:3, 6:2.

In den Runden zuvor benötigte Wawrinka gegen Yoshihito Nishioka (ATP 70) und Dominic Thiem (ATP 9) auch Glück, um jeweils im Tiebreak des dritten Satzes den Achtel- und den Viertelfinal zu überstehen. Vor neun Jahren in Gstaad hatte Wawrinka schon einmal zwei Match-Tiebreaks hintereinander gewonnen. Damals fehlte ihm nach den Strapazen Stéphane Bohli und Guillermo Cañas anschliessend die Kraft, um auch den Halbfinal gegen den späteren Turniersieger Victor Hanescu zu gewinnen.

Ein starker Auftritt

In Indian Wells bekundete Wawrinka mit dem Kräfteverschleiss keine Probleme mehr. Im Halbfinal zeigte der 31-jährige Romand eine bärenstarke Leistung – vergleichbar im Turnier in der Wüste höchstens mit der grandiosen Leistung von Roger Federer am Mittwoch gegen Rafael Nadal. Wawrinka gewährte dem Gegner keinen einzigen Breakball. Wawrinka schaffte Breaks zum 5:4 im ersten sowie zum 2:1 und 5:2 im zweiten Satz.

Pablo Carreño Busta muss so weiter auf den ersten Sieg gegen einen Gegner aus den Top 10 warten (0:15 Bilanz). Der 25-jährige Spanier kam nur zu einer kleinen Chance: Zu Beginn des zweiten Satzes gewann er sechs von sieben Ballwechseln und führte 1:0 und 30:15. Danach gab Wawrinka bis zum verwandelten Matchball bei eigenem Aufschlag keinen Punkt mehr ab.

Ein Schweizer Finalduell?

Wawrinka, der amtierende US-Open-Champion, qualifizierte sich zum vierten Mal für den Final eines Masters-1000-Turniers, erstmals aber an einem Turnier in Nordamerika. Den bislang einzigen Masters-1000-Triumph holte Wawrinka vor drei Jahren – im Final gegen Roger Federer. Auf seinen Landsmann kann «Stan the Man» auch in der Oase in der Mojave-Wüste wieder treffen. Roger Federer spielt im zweiten Halbfinal gegen den amerikanischen Aussenseiter Jack Sock.

(SDA)

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