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Genialer Federer nahe an der Perfektion

Der Schweizer erreichte in Wimbledon glanzvoll Runde 3. Der Baselbieter blieb auch beim 6:2, 6:3, 6:2 gegen den französischen Linkshänder Adrian Mannarino (ATP 55) ohne Satzverlust.

Der Maestro verabschiedet sich: Roger Federer zeigte gegen Adrian Mannarino in der Halle von Wimbledon eine beeindruckende Vorstellung.
Der Maestro verabschiedet sich: Roger Federer zeigte gegen Adrian Mannarino in der Halle von Wimbledon eine beeindruckende Vorstellung.
Keystone

Nachdem die Partien zwischen Robin Söderling und Lleyton Hewitt sowie Li Na und Sabine Lisicki zusammen mehr als sechs Stunden gedauert hatten, marschierte Federer im Eilzugstempo in die nächste Runde. Nachdem die Partie der Weltnummer 3 auf dem Centre Court der berühmtesten Tennisanlage der Welt erst um 19.52 Uhr Ortszeit begonnen hatte, beendete der Schweizer nur 88 Minuten später das einseitige Kräftemessen.

Der als Einziger im Tableau verbliebene Schweizer zeigte bei seinem ersten Auftritt unter dem 2009 fertiggestellten Dach des Centre Court nahezu perfektes Rasentennis. Mit einem erneut sehr gut funktionierenden Aufschlag als Basis diktierte Federer das erste Duell mit dem 22-jährigen Linkshänder jederzeit; mit seinem fast fehlerlosen Spiel überforderte Federer seinen Widersacher immer wieder. In allen drei Sätzen gelang Federer gleich bei erster Gelegenheit das Break. Die drei Breakchancen Mannarinos beim Stand von 3:5 im zweiten Satz, die einzigen des Franzosen während der ganzen Partie, wehrte der Schweizer im Stile eines Champions ab.

Ein Duell der «Alten»

Am Samstag trifft der Schweizer nun auf David Nalbandian (ATP 23) und damit auf einen alten Bekannten. Zum ersten Mal seit gut zweieinhalb Jahren spielt Federer gegen den gleichaltrigen Argentinier, den er zuletzt im Herbst 2008 im Final der Swiss Indoors in Basel in zwei Sätzen geschlagen hatte. Vor allem zu Beginn der Karriere tat sich der Baselbieter mit dem zähen Baseliner aus Cordoba schwer, verlor er doch die ersten fünf Begegnungen allesamt. Im Gegensatz zu Federer, der in Wimbledon sein 47. Grand-Slam-Turnier in Folge bestreit, war der Argentinier in den letzten Jahren aber wesentlich verletzungsanfälliger.

Er erwarte eine harte Partie, so Federer, der seinen nächsten Widersacher als «dark horse» bezeichnete, obwohl er inzwischen im Head-to-Head 10:8 führt. Der Argentinier setzte sich in der 2. Runde gegen den Österreicher Andreas Haider-Maurer in vier Sätzen durch. In Wimbledon hatte Nalbandian 2002 einen der grössten Erfolge seiner Karriere gefeiert, als er bis in den Final vorstiess, Lleyton Hewitt in drei Sätzen aber klar unterlag.

si/fal

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